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Henriette Reker fordert Entlastung für Städte in der Flüchtlingskrise

Köln | Die von CDU, Grünen, FDP und Deine Freunde unterstützte Kölner OB-Kandidatin Henriette Reker hat sich mit Thomas Kufen, CDU, der bald Oberbürgermeister von Essen sein wird, zum Thema Flüchtlinge ausgetauscht und eine gemeinsames Statement veröffentlicht: "Die Städte Essen und Köln stehen zu ihrer Verantwortung, Menschen, die im Bürgerkrieg oder wegen Verfolgung alles verloren haben, eine menschenwürdige Versorgung und Integration zu gewährleisten."

Reker sieht in der Flüchtlingskrise auch eine Chance für Köln. Die Herausforderung könne Köln aber nicht alleine meistern, sondern benötige Unterstützung durch Land und Bund. Man sei auch mit den aktuellen Aufnahmekapazitäten in der akuten Lage "am Anschlag". Reker und Kufen: "Wir erwarten von Bund und Land, dass sie uns finanziell in die Lage versetzen, Flüchtlinge angemessen unterzubringen und langfristig in die Gesellschaft zu integrieren. Die bisherige Unterstützung ist immer noch nicht ausreichend. Wir brauchen daher für die Kommunen eine deutliche Entlastung in Milliardenhöhe, welche sich an den stark wachsenden Flüchtlingszahlen orientiert." Ein weiteres Problem sei dei Verteilung von Flüchtlingen, da einige Kommunen über einen sehr angespannten Wohnungsmarkt verfügten. Thema Flüchtlinge und deren Integration sei Chefsache, so Kufen und Reker.

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