Politik Nachrichten Politik Köln

kuckelkorn_30012015

Christoph Kuckelkorn bei der Vorstellung der Karnevals-Persiflagewagen des Rosenmontagszuges 2015

Kuckelkorn zu "Pro Köln"-Vorstoss: Rosenmontagszug von keiner Seite instrumentalisieren

Köln | Nach der Absage des „Charlie Hebdo“ Wagens durch das Festkomitee Kölner Karneval teilte die als rechtsextrem geltende Bürgerbewegung „Pro Köln“ gestern mit auf dem Zugweg islamkritische Karikaturen zeigen zu wollen. Report-K sprach mit dem Zugleiter des Rosenmontages Christoph Kuckelkorn zu der Aussage von „Pro Köln“.

Kann sich „Pro Köln“ am Rosenmontagszug beteiligen?

Christoph Kuckelkorn: Für uns ist ganz wichtig, dass wir in der gegenwärtigen Situation, die sich für uns noch nicht so ganz klar darstellt, alles dafür tun, dass der Rosenmontagszug in keinster Weise instrumentalisiert wird. Das Letzte, was wir uns vorstellen, ist ein rechtes Statement mit dem Karneval. Wir werden alles dafür tun, dass es nicht stattfinden kann.

Das Kölner Dreigestirn und damit indirekt auch das Festkomitee Kölner Karneval betont das Köln und der Karneval bunt und nicht braun sei...

Christoph Kuckelkorn: Ja ganz genau. Das Motto sagt es ja auch aus. Wir sind kunterbunt vernetzt. Kunterbunt ist eine wichtige Aussage für uns in Köln. Das sagt der Zug an verschiedenen Stellen ja auch und wir beziehen deutlich Stellung gegen Rechts im Rosenmontagszug. Damit Rechte nicht den Zug instrumentalisieren können, werden wir alles dafür tun und auch alle unsere Netzwerke nutzen.

--- --- ---

Hinweis der Redaktion: Bei der Kölner Polizei liegt keine Anmeldung von „Pro Köln“ für eine Kundgebung im Rahmen des Rosenmontagszuges vor. Für den Rosenmontagszug selbst ist das Festkomitee Kölner Karneval zuständig, dass auch regelt, wer daran teilnehmen darf und wer nicht.

Zurück zur Rubrik Politik Köln

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Köln

wahlurne_1152012

Köln | Die Kölner Grünen haben ihre Direktkandidaten für die Bundestagswahl 2017 aufgestellt. Gewählt wird am 24. September 2017.

Köln | Der Rat der Stadt Köln habe in seiner Sitzung am 14. Februar 2017 der Gebührenerhöhung, für die Rheinische Musikschule, zugestimmt. Demnach werde der Unterricht um rund fünf Prozent teurer, die in der Satzung verankerte Ermäßigung für KölnPass-Inhaber habe dagegen unverändert Bestand, teilt die Stadt mit.

Köln | Die Digitalisierung verändert den öffentlichen Nahverkehr. Das sagt Susane dos Santos Herrmann, verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Ratsfraktion. Dennoch dürfe der Ausbau eines eTickets nicht zur Abschaffung des Papiertickets, wie das Streifenticket, führen, so dos Santos Herrmann, weiter. Derzeit werde beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) darüber nachgedacht die Streifenkarte abzuschaffen.

NACHRICHTEN + THEMEN AKTUELL

AfD-Bundesparteitag 2017 in Köln

maritim_300_12022017klein

Der Bundesparteitag der Alternative für Deutschland (AfD) findet im April 2017 im Maritim Hotel in Köln statt. Mehrere Gruppen kündigen Proteste und Kundgebungen dagegen an. Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Geschehen rund um den AfD-Bundesparteitag in Köln.

AfD-Bundesparteitag im Maritim Hotel Köln - AfD nimmt Stellung

Gegenstimmen:

Der AfD-Parteitag im April – Festkomitee meldet Gegenveranstaltung an

Start der Kampagne „Kein Veedel für Rassismus"

AfD-Bundesparteitag - Protest gegen Management des Maritims

AfD-Bundesparteitag in Köln – Hausverbot für Björn Höcke in Maritim Hotels

Völklinger Kreis sagt Business-Empfang zum CSD im Maritim Hotel Köln ab

KARNEVAL NACHRICHTEN

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets