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Henriette Reker bezog heute offiziell ihr Wahlkampfbüro Am Hof, unterhalb des Domes.

OB-Kandidatin Henriette Reker bezieht Wahlbüro

Köln | Heute Mittag bezog Kölns Sozialdezernentin und parteilose Kandidatin für die Kölner OB-Wahl im Herbst, Henriette Reker, ihr Wahlbüro im Schatten des Kölner Doms. Von hier aus, im dritten Stock eines Shared-Spaces Bürokomplexes aus den 60er Jahren, will Reker sich auf den Wahlkampf vorbereiten.

Noch stehen Umzugskartons in dem nicht ganz 15 Quadratmeter messenden Raum, in dem Reker sich ab sofort auf ihre Kandidatur vorbereiten will. Ein Raum mit zwei Schreibtischen, an deren Ende je ein Stuhl. Dazu der direkte Blick auf das Südportal des Kölner Doms. Würde nicht eine drei Meter breite Tafel mit der Aufschrift „Henriette Reker Wahlbüro“ gegenüber der Fensterfront hängen, noch würde vom Rest noch nichts auf Wahlkampf deuten lassen.

Ja, das Gebäude, in den 70er Jahren vom WDR genutzt, sei nur wenig renoviert worden. Aber: „Es zählt nicht das Haben sondern das Sein“, so Rekers Kommentar zur Wahl des Büros. Sie werde leidenschaftlich für ihre Stadt antreten. Gefragt nach dem nächsten Schritt auf der Agenda, sagte Reker, nun komme erst einmal der Karneval. Aber auch die Karnevalszeit wolle sie dafür nutzen, Gespräche zu führen. „Ich merke auch, dass ich mehr und mehr von Menschen auf konkrete Einzelheiten in der angesprochen werde.“, so Reker: „Sie sind ja selber Experten für ihre eigenen Veedel und die Dinge, die sie regeln wollen.“ Darauf wolle sie sich auch konzentrieren und gleichzeitig damit beginnen nach außen zu tragen, welche Positionen ich vertrete.“

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Von CDU-Ratsfraktionschef Pettelkau gab es statt Brot und Salz Büroverbrauchsmaterial

Zum Start waren Vertreter aller Parteien im Kölner Rat erschienen, die Reker ihre Unterstützung im Wahlkampf zugesagt hatten. Vom CDU-Vorsitzenden Bernd Pettelkau gab es anstatt Brot und Salz Büro- und Putzutensilien für das neue Büro. Auch Vertreter der Grünen, der FDP und der Freien Wähler, die sich allesamt hinter die Kandidatur Rekers gestellt haben und sie zum Bezug des Wahlkampfbüros beglückwünschten. „Glückwünsche kann man immer gebrauchen“, so Reker, „doch letztlich kommt es auf die Kölnerinnen und Kölner an und die möchte ich viel, viel genauer kennenlernen. Ich glaube, verstehen tue ich sie schon, da ich ja selber zur Stadt gehöre.“ Aber die Menschen genauer kennenzulernen und zu wissen, wo sie hinwollen, sei nun die nächste Aufgabe.

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