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Der Verlierer der Wahl: Jochen Ott

Oberbürgermeisterwahl 2015: Henriette Reker ist die neue Oberbürgermeisterin von Köln

Köln | aktualisiert | Die Wahlbeteiligung lag bei historisch niedrigen 39,7 Prozent. Henriette Reker hat über 52 Prozent der Stimmen hinter sich bringen können und ist damit im ersten Wahlgang die neue Oberbürgermeisterin von Köln. Die parteilose Kandidatin wurde von einem Bündnis aus CDU, Grünen, FDP und Deine Freunde unterstützt, das zusammengerechnet schon bei der Kommunalwahl 2014 über 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte. "Wir werden Frau Reker die Hand reichen. Wir wissen, diese Stadt hat viele Herausforderungen zu bestehen. Deshalb ist es wichtig, dass sie schnell wieder gesund wird. Frau Reker, an dieser Stelle alles Gute", sagte Ott und gratulierte der Wahlsiegerin.
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Die Kurzanalyse zur Oberbürgermeisterwahl finden Sie hier >
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22:01 Uhr > Die Linke Köln gratuliert Henriette Reker zur Wahl an die Spitze der Stadt Köln und wünscht ihr weiterhin eine gute Besserung. Wenn Frau Reker wieder vollständig genesen ist, freuen wir uns auf Gespräche mit der neuen Oberbürgermeisterin. Zugleich warnen wir weiterhin vor einer Jamaika-Koalition und Kürzungspolitik im Kölner Rat.

Der Landesvorsitzende der CDU Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet: „Wir gratulieren Henriette Reker sehr herzlich zu ihrem überzeugenden Sieg heute Abend. Die Kölner Bürgerinnen und Bürger haben den politischen Wechsel gewählt. Die größte Stadt Nordrhein-Westfalens braucht einen neuen Aufbruch. Mit ihrer Kompetenz und ihrem Sachverstand wird Frau Reker Köln gut tun. Ich wünsche ihr für ihre neue Aufgabe viel Erfolg. Vor allem aber sende ich ihr im Namen der gesamten CDU Nordrhein-Westfalen die allerbesten Genesungswünsche. Möge sie sich bald erholen.“

Der FDP-Bundesvorsitzende, Christian Lindner, erklärt: "Ich gratuliere im Namen aller Freien Demokraten, aber auch ganz persönlich, Henriette Reker zu ihrer Wahl. Frau Reker hat im Wahlkampf die Bedürfnisse einer wachsenden Stadt, Köln als Heimat für Gründer und Unternehmer und den sozialen Zusammenhalt der Stadt nach vorne gerückt - gerade auch in Zeiten hoher Flüchtlingszahlen. Sie wurde nicht nur für diese Themen gewählt, sondern auch, weil sie glaubhaft einen Neuanfang für Köln verkörpert, der alte Seilschaften überwindet. Wir sind froh, dass Henriette Reker bereits im ersten Wahldurchgang eine absolute Mehrheit erzielen konnte. Dieses Ergebnis schafft Klarheit für Köln. Wir zollen aber auch dem Kandidaten der SPD, Jochen Ott, Respekt, der nach dem Attentat auf Frau Reker am gestrigen Tag den Schulterschluss mit den anderen Demokraten gesucht und seinen Wahlkampf beendet hat. Wir drücken alle Daumen, dass Henriette Reker schnell und vollständig genesen wird, um dann ihr Amt antreten zu können. Dabei hat sie alle Zeit, um vollständig wieder gesund zu werden."

19:51 Uhr > Stimmen zur Wahl

Volker Beck, Grüne: "Ich bin erleichtert, dass Henriette Reker als Kandidatin die 50 Prozent-Hürde geschafft hat und ich bin froh, dass der billige Wahlkampf von Herrn Ott, Sportvereine gegen Flüchtlinge auszuspielen nicht funktioniert hat. Richtige Freude kann aber aufgrund der Geschehnisse vom Samstag nicht aufkommen." 

Michael Garvens, Flughafenchef (CDU): "Ich habe dieses deutliche Ergebnis so erwartet. Es ist wichtig, damit es mit einer Stichwahl nicht zu weiteren Verzögerungen in Köln kommt. In dieser OB-Wahl war ja von Anfang an der Wurm drin. Ich wünsche Frau Reker eine schnelle Genesung, damit sie bald ihr Amt antreten kann. Vor ihr erhoffe ich mir eine ähnliche Unterstützung beim Flughafen wie von ihrem Vorgänger. Bislang wurde Köln unter Wert regiert, es ist gut, dass jetzt endlich wichtige Dinge angestossen werden können und dass die Stadt aus ihre Lethargie erwacht. Wir müssen jetzt wieder in den Angriffsmodus umschalten, das gilt insbesondere für Bereiche wie Sicherheitheit und Sauberkeit, aber auch für die Verkehrspolitik."

Ralph Sterck, FDP: "Wenn es sich so weiter entwickelt, bin ich froh, dass wir das im ersten Wahlgang geschafft haben. Ich hoffe, dass Frau Reker so schnell wie möglich wieder gesund wird, damit sie ihr Amtsgeschäfte übernehmen kann und Köln aus den Negativschlagzeilen herauskommt. Frau Reker verfügt über ein große Erfahrung bei der Verwaltungsarbeit. Damit ist wieder eine solide Verwaltung möglich, auf die die Kölner Bürger stolz sein können." 

Claus Vincon, Grüne Bezirksvertretung Innenstadt: "Wir freuen uns über die hohe Wahlbeteiligung und darüber, dass Köln die richtige Entscheidung getroffen hat. Es ist wichtig, dass jetzt jemand mit großer Verwaltungserfahrung an die Stadtspitze kommt. Das braucht Köln sehr dringend. Was am Samstag bei dem Attentat passiert ist, hat uns alle sehr betroffen gemacht. Man kennt ja selbst die Situation im Straßenwahlkampf. Es wäre schön gewesen, Henriette Reker hier zu sehen und mitzubekommen, wie sie sich über ihren Wahlsieg freut. Im Moment macht mir der Hass im Land deutlichst mehr Angst als die ankommenden Flüchtlinge."

Andreas Hupke, Grüne, Bezirksbürgermeister Innenstadt: "Ich komme gerade aus Berlin und freue mich über dieses klare Ergebnis. Ich wünsche Frau Reker Kraft, um schnell wieder gesund zu werden. In der Stadt gibt es eine Wechselstimmung, endlich."

19:41 Uhr > Es sind bis auf 19 Stimmbezirke alle ausgezählt. Henriette Reker liegt mit 52,69 Prozent weit vorne und hat die Oberbürgermeisterwahl 2015 gewonnen. Damit hat Köln seine erste Oberbürgermeisterin. CDU, Grüne und FDP feiern im Consilium die Wahlparty. Bei der SPD jubelte man Jochen Ott zu, der 31,97 Prozent der Stimmen im Alleingang eroberte. Die anderen Kandidaten spielten keine Rolle. Bennecke, Rottmann, Neumeyer, Hövelmann und Krieger spielten bei dieser Wahl keine Rolle.

19:02 Uhr > Um exakt 19:00 Uhr waren 802 Stimmbezirke von 1024 ausgezählt. Das Ergebnis verfestigt sich zunehmend und Henriette Reker bleibt über 52 Prozent. Das breite Bündnis aus CDU, Grünen, FDP und Deine Freunde scheint seine Wähler mobilisiert zu haben. 

18:54 Uhr > Henriette Reker hat mittlerweile über 52 Prozent der Stimmen auf sich vereint. Ausgezählt sind 743 Stimmbezirke von 1024.

18:52 Uhr > Von 1024 Stimmbezirken sind jetzt um 18:50 Uhr 700 ausgezählt. Reker führt mit 51,96 Prozent, vor Ott mit 32,78 Prozent, Bennecke mit 7,12 Prozent, Rottmann 4,21 Prozent, Hövelmann 2,68 Prozent, Neumeyer 0,73 Prozent und Krieger mit 0,52 Prozent. Da es sich um eine reine Addition handelt kann es noch zu Verschiebungen kommen. Auch die derzeitige Mehrheit von über 50 Prozent von Henriette Reker kann sich noch einmal verändern. 

18:44 Uhr > Es sind 615 Stimmbezirke ausgezählt und 26,71 Prozent der Wahlbeteiligung. Henriette Reker legt weiter zu auf 51,68 Prozent. 

18:42 Uhr > Mehr als die Hälfte der Stimmbezirke sind ausgezählt und die Mehrheit für Henriette Reker stabilisiert sich zunehmend. Nachdem 552 Stimmbezirke ausgezählt sind führt Reker mit 51,39 Prozent. Wenn Reker über 50 Prozent der Stimmen auf sich vereinen konnte, ist sie direkt zur Oberbürgermeisterin von Köln gewählt. 

18:35 Uhr > Henriette Reker bleibt bei über 50 Prozent. Es sind 471 Stimmbezirke ausgezählt.

18:32 Uhr > Henriette Reker ist nach 330 ausgezählten Stimmbezirken zum ersten Mal über 50 Prozent. Exakt mit 50,30 Prozent. In der Piazzetta brandet spontaner Jubel auf. Damit wäre Reker direkt gewählt. Ein Drittel der Stimmen ist ausgezählt. Da es sich um eine reine Addition handelt, kann sich das Ergebnis noch einmal verändern.

18:27 Uhr > Es sind 223 von 1024 Stimmbezirken ausgezählt und die beiden aussichtsreichsten Kandidaten Ott (36,45 %) und Reker (48,41 %) führen. Es sind reine Additionen und keine Hochrechnungen, das Ergebnis kann sich also jederzeit verändern. 

18:25 Uhr > Es sind 125 von 1024 Stimmbezirken ausgezählt und die beiden aussichtsreichsten Kandidaten Ott (37,69 %) und Reker (47,25 %) führen. Es sind reine Additionen und keine Hochrechnungen, das Ergebnis kann sich also jederzeit verändern. 

18:21 Uhr > Es sind 40 von 1024 Stimmbezirken ausgezählt und die beiden aussichtsreichsten Kandidaten Ott (39,46 %) und Reker (43,84 %) liegen ungefähr gleich auf. Die Wahlbeteiligung ist trotz der Appelle von gestern sehr schlecht und eine der schlechtesten, die es bislang gab. 

18:10 Uhr > Pünktlich zur Schließung der Wahllokale ist derzeit die Website der Stadt Köln down und zeigt eine Wartungsseite. Eigentlich sollen alle Wahlergebnisse darüber abgebildet werden. Auch die Medien sollen darüber informiert werden. Die Stadt Köln hat gegenüber report-K bestätigt, dass die Website aktuell nicht läuft.

18:03 Uhr > Die Wahlbeteiligung bei der Wahl zum Oberbürgermeister von Köln liegt bei unter 40 Prozent. Exakt sind es 39,7 Prozent. 

17:40 Uhr > Wahlleiterin Gabriele Klug spricht von einem praktisch störungsfreien Verlauf der Wahl. 6.700 Wahlhelfer seien seit den frühen Morgenstunden als Wahlhelfer unterwegs. Die Wahlbeteiligung lag gegen 17 Uhr bei über 35 Prozent und Gabriele Klug ist guter Hoffnung die 40 Prozent zu schaffen. Ob und wie Henriette Reker wählte, dazu nahm Klug nicht Stellung. Sie hatte die Möglichkeit bis 16 Uhr ihre Stimme in Form einer Briefwahl abzugeben.

16:15 Uhr > Bis 16 Uhr haben in Köln nur rund 31,7 Prozent der Kölnerinnen und Kölner ihre Stimme bei der Wahl um das Amt des Oberbürgermeisters abgegeben. Die Wahllokale sind noch bis 18 Uhr geöffnet.

15:12 Uhr > Bis 15 Uhr haben in Köln nur rund 27,2 Prozent der Kölnerinnen und Kölner ihre Stimme bei der Wahl um das Amt des Oberbürgermeisters abgegeben.

Seit 330 Stimmbezirke ausgezählt sind, von 1024 insgesamt liegt Henriette Reker über 50 Prozent und wäre, wenn es so bliebe direkt zur Oberbürgermeisterin von Köln gewählt. Da es aber eine reine Addition ist, muss abgewartet werden. Zur Wahl haben sich sieben Kandidaten gestellt: Jochen Ott, SPD, die parteilose, aber von CDU, Grünen, FDP und Deine Freunde unterstützte Henriette Reker, Mark Bennecke, die Partei, Hendrik Rottmann, AfD, Sabine Neumeyer, Marcel Hövelmann und Kevin Krieger von den Republikanern.

Die Website der Stadt Köln ist jetzt wieder erreichbar. Report-K tickert die Ergebnisse im Liveticker.
 Sie finden hier ab 17:00 Uhr eine aktuelle Berichterstattung aus dem Kölner Rathaus. Das Wahlergebnis soll gegen 20 Uhr vorliegen. In diesem Fall gibt es keinen Trend und keine Hochrechnung. Alle Zahlen, die die Stadt Köln bis zum vorläufigen Endergebnis bekannt gibt, sind reine Additionen von ausgezählten Stimmbezirken.
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