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Pro Köln will vor Asylbewerberunterkunft in Porz Urbacher Hotel demonstrieren

Köln | Die als rechstradikal geltende Bürgerbewegung "Pro Köln" hat, wie die Kölner Polizei gegenüber report-k.de bestätigte, für den 26. Januar 2013 von 11-14 Uhr eine Kundgebung in Köln-Porz Urbach angemeldet. Man will gegen die Unterbringung von Asylbewerbern im Hotel Dürscheidt durch die Verwaltung der Stadt Köln demonstrieren. Zudem will man mit einer Infostandserie aktiv werden.

Die Kundgebung soll an der Ecke Kaiserstraße / Am Schwanebitzer Hof abgehalten werden. Pro Köln gibt als Thema an: “Es gibt kein  Grundrecht auf Asylmissbrauch! Für die Wiedereinführung der Visa-Pflicht für Serbien und Montenegro.” Pro Köln lud öffentlich und explizit den CDU Stadtrat Henk van Benthem ein, den die Bürgerbewegung als Verbündeten ausgemacht haben will. Persönlich hatte man van Benthem zuvor aber nicht eingeladen oder gefragt.

Report-k.de sprach mit dem CDU Ratsmitglied Henk van Benthem, der nicht an der "Pro Köln" Kundgebung teilnehmen wird. Van Benthem: "Ich werde heute nicht, morgen nicht und auch übermorgen nie an einer Pro Köln Veranstaltung teilnehmen. Ich unterstütze keine menschenverachtende Politik". Zur Problematik der Unterbringung von Flüchtligen in dem Hotel in Porz-Urbach äußert sich van Benthem differenziert. Er sieht allerdings die Unterbringung absolut kritisch und wirft der städtischen Verwaltung Ideenlosigkeit vor. Das Hotel liege in einem kritischen Wohnumfeld und das "Pro Köln" dies jetzt schon für ihre Zwecke ausschlachten wolle, bestärke ihn in seiner Kritik. Die Hotelunterbringung nennt van Benthem ein Ghetto in dem 50 mal Perspektivlosigkeit und 50 mal Arbeitslosigkeit zu sehen sein wird und diese Menschen nicht wissen, was sie den ganzen Tag tun sollen. Dann werde die Nachbarschaft und auch die Eigentümer in der Nähe den Zustand hinterfragen und mit dem Finger auf die Flüchtlinge zeigen. Van Benthem fände es besser, wenn die Flüchtlinge, etwa in Wohnungen über das gesamte Stadtgebiet verteilt würden und so bessere Chancen der Integration und Perspektiven bekämen und nicht durch die Unterbringung an einem Ort stigmatisiert würden.

Van Benthem fordert aber auch eine bessere Prüfung, wer Flüchtling ist und wer nicht. Wenn Menschen in Angst um Leib und Leben seien, dann haben wir, so der CDU Politiker, die Verpflichtung zu helfen, anders sei dies bei Menschen die rein aus materiellen Gründen um Asyl bäten.

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