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Slowakei wehrt sich erneut gegen Aufnahme muslimischer Flüchtlinge

Bratislava | Die Slowakei will sich nach den Worten von Regierungschef Robert Fico gegen die Aufnahme von Migranten aus muslimischen Ländern wehren. Die Slowakei werde auch in Zukunft die Einführung verpflichtender EU-Quoten zur Aufnahme von Flüchtlingen bekämpfen, so Fico am Donnerstag. Darüber hinaus werde man auch verhindern, dass sich in der Slowakei eine geschlossene muslimischen Gemeinschaft bilden könne.

Multikulti sei eine Fiktion, so der slowakische Regierungschef. Wenn man Migranten mit anderen Werten ins Land lasse, drohten Vorfälle wie in Deutschland, sagte Fico mit Blick auf die Übergriffe auf Frauen in Köln in der Silvesternacht. Bereits im Sommer hatte die Regierung in Bratislava erklärt, man wolle nur christliche Flüchtlinge aufnehmen.

Nach internationalen Protesten war sie von dieser Position offiziell wieder abgerückt. Anfang Dezember hatte die Slowakei beim Europäischen Gerichtshof Klage gegen die von der EU beschlossene Flüchtlingsverteilung eingereicht.

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