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Viele Ratsmitglieder spendeten als Markus Wiener von "Pro Köln" zum Thema Flüchtlinge in Köln sprach.

Sparschwein gegen Rechts im Rat: 305 Euro an den Kölner Flüchtlingsrat gesammelt

Köln | Die Piratengruppe im Kölner Rat hatte die Idee mitgebracht. Auf dem Tisch der Dokumentare steht seit Dezember 2014 ein kleines braunes Sparschwein. Die Idee: Bei jedem diskriminierenden und menschenfeindlichen Antrag von "Pro Köln" Geld für den Kölner Flüchtlingsrat zu sammeln. Jetzt zieht man Zwischenbilanz und hat 305 Euro gesammelt. Auch bei der Rede von Markus Wiener Stadtrat von "Pro Köln" zum Thema Flüchtlinge am vergangenen Donnerstag fielen viele Euros in den Bauch des Sparschweines.

Lisa Gerlach schildert die aktuellen Vorfälle mit "Pro Köln" zur Diskussion um die Situation der Flüchtlingsaufnahme in Köln: "Wenn Rechtsradikale im Rat Stimmung machen wollen gegen Menschen, die gerade alles verloren haben, dann sind das unerträgliche Angriffe auf Schutzbedürftige. Einige dieser Rechtsradikalen sind leider in den Rat gewählt worden. Man kann da nicht einfach sitzen und nichts tun. Aufstehen und das Schweinchen mit Kleingeld zum Klimpern bringen, setzt ein Zeichen: Wir stellen uns der Verpflichtung, Flüchtlinge menschenwürdig zu versorgen!"

Thomas Hegenbarth ergänzt: "Insgesamt sind bisher 305 Euro für den Kölner Flüchtlingsrat zusammengekommen. Ein gutes Zeichen der Kölner Ratsmitglieder gegen Rassismus und Intoleranz von "Pro Köln". Uns freut auch, dass ab und zu Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kölner Stadtverwaltung bei uns im Büro vorbeischauen, um eine Spende im "braunen Schweinchen" zu hinterlassen. Köln zeigt hier, dass Rassismus keinen Platz in unserer Mitte hat. Wir sind dankbar, dass die Aktion so gut angekommen ist. Das Geld überweisen wir immer direkt nach den Ratssitzungen an den Kölner Flüchtlingsrat, der exzellente Arbeit leistet, und ohne den wir in Köln sehr schlecht aufgestellt wären. Vielen Dank!"

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