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Wahlbeteiligung: Köln in überregionalen Medien massiv in der Kritik

Köln | Wer die Online-Portale von „Süddeutsche Zeitung“ und „Spiegel“ liest, der liest über Köln und die Oberbürgermeisterwahl am gestrigen Sonntag nichts Gutes. „Spiegel Online“ überschreibt seinen Kommentar mit „Schäm dich, Köln!“ und bei der „Süddeutschen“ heißt es „Karneval funktioniert in Köln - Demokratie nicht“. In beiden Fällen der Vorwurf: Mehr Kölner hätten zur Wahl gehen müssen um ein Zeichen gegen das feige Attentat zu setzen. Denn die Wahlbeteiligung war so niedrig wie noch nie bei einer Kommunalwahl.

In der „Süddeutschen“ heißt es online: „Am Wahlsonntag in Köln waren die Straßen so leer wie die Wahllokale, in denen gerade einmal vierzig Prozent der Bürger ihre Stimme abgaben. Das ist ein so erbärmlicher Wert, dass man sich im Rest des Landes fragt: Was stimmt nicht mit den Kölnern? Muss man neben den Wahlkabinen Kölschfässchen aufstellen, damit jemand kommt? Ihre künftige Oberbürgermeisterin Henriette Reker wurde vor der Wahl fast umgebracht, die ganze Republik erwartete nun ein "Jetzt-erst-recht aus Köln" - die Kölner gingen aber erst recht nicht zur Wahl, lieferten das schlechteste Ergebnis seit Kriegsende ab. Sie sollten sich schämen.“ Die „Süddeutsche kommt zum Ergebnis Köln habe damit den Attentäter gewinnen lassen. Zum Kommentar der Süddeutschen Zeitung >

Auch „Spiegel online“ findet klare Worte: „Die Oberbürgermeisterwahl 2015 ist eine einzige Blamage für Köln. Und sie ist ein alarmierendes Signal. Nicht in irgendeiner strukturschwachen Problemgemeinde mit hoher Arbeitslosigkeit haben sich die Menschen von der Politik abgewandt, sondern in einer florierenden Großstadt, die sich selbst für ungeheuer fortschrittlich hält.“ Der Kommentator bei „Spiegel Online“ stellt die Frage was noch passieren müsse, bis die Menschen den Wert des politischen Systems in Deutschland wieder erkennen. Zum Kommentar bei "Spiegel Online" >

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