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Zweifel an Wasserstoffbombentest Nordkoreas

Washington/Hannover | Nach einem in Nordkorea durchgeführten Nukleartest gibt es weltweit Zweifel, dass es sich dabei wie von Nordkorea behauptet um eine Wasserstoffbombe gehandelt hat. Eine erste Analyse der US-Regierung komme zu anderen Erkenntnissen, sagte der Sprecher von US-Präsident Barack Obama, Josh Earnest, am Mittwoch in Washington. Es sei davon auszugehen, dass bei einer Wasserstoffbombe eine größere Sprengkraft erzeugt werde, was nach bisherigen Erkenntnissen hier nicht der Fall war, teilte auch die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover mit.

Eine endgültige Unterscheidung zwischen einer chemischen und nuklearen Explosion sei aber erst möglich, wenn an Messstationen des internationalen Überwachungsnetzes IMS radioaktive Spaltprodukte nachgewiesen werden könnten. Dies setze allerdings voraus, dass durch die Explosion entstandene radioaktive Substanzen in die Atmosphäre gelangten. Ergebnisse hierzu würden frühestens ab dem 8. Januar erwartet, so die BGR. Im Fall einer unmittelbaren Freisetzung solcher Substanzen würde die IMS-Station in Japan innerhalb von 48 Stunden erreicht werden, wie bereits erste Vorhersageberechnungen zeigen.

Nachzuweisende Freisetzungen seien aber auch noch nach einigen Wochen möglich. Das Epizentrum des aktuellen Ereignisses stimmt mit den Kernwaffentests in Nordkorea am 9. Oktober 2006, am 25. Mai 2009 und am 12. Februar 2013 überein. Im Vergleich zu diesen Tests (Magnitude 4,1, 4.8 bzw. 5,1), bei denen es sich um so genannte Spaltbomben gehandelt hat, wurde diesmal eine Magnitude von 5,1 bestimmt.

Das entspricht in etwa einer Ladungsstärke von 14.000 t des chemischen Sprengstoffes TNT. Der aktuelle Test liegt damit deutlich über den Werten von 2006 (700 t), 2009 (5.400 t) und entspricht etwa der Stärke des Tests im Jahr 2013 (14.000 t).

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