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NRW-Verbraucherschützer kritisiert Versicherungsbranche scharf

Berlin | Der neue Vorstand der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, Wolfgang Schuldzinski, lässt in einem "Handelsblatt"-Interview (Online-Ausgabe) kein gutes Haar an der Versicherungsbranche. Eine private Absicherung gegen Berufsunfähigkeit sei nur eingeschränkt möglich: "Versicherer und Vertriebe agieren mangelhaft auf diesem Markt", sagte Schuldzinski. Die Verbraucherzentrale NRW hat 326 Berufsunfähigkeits-Policen untersucht.

"Bei jeder fünften Police deckt die Berufsunfähigkeitsrente nicht mal den Hartz-IV-Satz zur Sicherung des Existenzminimums ab", erklärte Schuldzinski. "Solche Policen sind für die Versicherten oft Geldverschwendung." Außerdem kritisiert der Vorstand undurchsichtige Klauseln in den Vertragsbedingungen und Probleme bei den Antragsfragen.

"Wir befürchten, dass das aktuelle System nicht funktioniert", sagte Schuldzinski. "Wir werden daher politischen Druck ausüben, um die Systemfehler zu beheben." Auch in der Altersvorsorge kritisiert Schuldzinski die Versicherer.

Die klassischen Produkte zur Altersvorsorge wie Riester-Rente oder Lebensversicherung seien nicht effektiv. "Die Niedrigzins-Phase hat das grundsätzliche Problem bei den Lebenspolicen noch einmal klar und deutlich ans Licht gebracht", so Schuldzinski. "Aus unserer Sicht hat es mit der Riester-Förderung leider auch nicht funktioniert".

Schuldzinski appelliert deshalb an die Verbraucher sich selbst um die Altersvorsorge zu kümmern. "Die Welt in der Geldanlage hat sich fundamental geändert", erklärte Schuldzinski und rät für die Altersvorsorge zu Aktien. "Verbraucher müssen sich mit Alternativen zu den gewohnten Vorsorgeprodukten beschäftigen, die gibt es heute am Aktienmarkt", sagte Schuldzinski.

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