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Symbolbild: Terminal am Brussels Airport

Brüssel: Explosionen am Flughafen in Brüssel und in Metro-Station - IS bekennt sich zu Anschlag

Brüssel | Liveticker | Nach ersten Medienberichten aus Brüssel, hat es zwei Explosionen am Flughafen Brussels Airport gegeben. Mehrere Menschen sollen verletzt sein. Der Flughafen werden evakuiert. Auch eine Metrostation wurde von einer Explosion erschüttert. Dort sollen zehn Menschen ums Leben gekommen sein. Am Flughafen Brussels Airport soll es 14 Tote gegeben haben. Die Politik spricht von Terroranschlägen, nach Meldungen bekennt sich der IS zu den Anschlägen in Brüssel.
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Hinweis für Reisende, die mit dem Thalys von Köln oder dem Rheinland aus nach Paris oder Brüssel reisen wollen: Es fährt kein Thalys-Zug mehr nach Brüssel, die Züge, die bereits auf der Strecke fahren kehren zurück.
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Ermittler finden IS-Flagge und Sprengstoff bei Razzia

20:18 Uhr >  Nach der Anschlagsserie in der belgischen Hauptstadt haben Fahnder bei einer Razzia in Schaerbeek bei Brüssel eine Flagge der Terrormiliz "Islamischer Staat", Sprengstoff sowie Chemikalien gefunden. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Dienstag mit. Die Ermittlungen liefen weiter.

Unterdessen wird weiter nach einem flüchtigen Verdächtigen gesucht. Die belgische Polizei veröffentlichte ein von einer Überwachungskamera des Brüsseler Flughafens aufgenommenes Bild des Mannes. Bei den Angriffen auf den Flughafen und auf eine Metro-Station in der belgischen Hauptstadt waren ersten Angaben zufolge mindestens 30 Menschen getötet und über 200 verletzt worden.

Brüsseler Anschläge: Belgische Polizei fahndet nach Verdächtigem

19:14 Uhr >  Nach der Anschlagsserie in Brüssel fahndet die belgische Polizei nach einem flüchtigen Verdächtigen: Auf dem Kurznachrichtendienst Twitter veröffentlichte sie ein Foto eines Mannes mit einem Flughafengepäckwagen und einer großen, schwarzen Reisetasche und fragte: "Wer erkennt diesen Mann?" Das Bild stammt offenbar aus einer Überwachungskamera des Brüsseler Flughafens.

Brüsseler Bahnhöfe wieder geöffnet - Flughafen bleibt geschlossen

17:57 Uhr > Nach den Anschlägen in Brüssel haben die meisten Bahnhöfe in der belgischen Hauptstadt am Nachmittag wieder geöffnet: Ausgenommen seien die Bahnhöfe Schuman und Luxembourg sowie der Bahnhof am Flughafen, teilte die Betreibergesellschaft SNCB mit. Auch die Metrolinien 2 und 6, die im Ring um die Innenstadt führen, nahmen den Betrieb wieder auf. Der Flughafen soll nach Angaben des Betreibers allerdings auch noch am Mittwoch geschlossen bleiben.

Ob der Flughafen am Donnerstag wieder geöffnet werde, werde noch entschieden. Das belgische Krisenzentrum hatte die Bevölkerung in Brüssel nach den Anschlägen aufgefordert, Gebäude nicht zu verlassen. Die Warnung wurde am Nachmittag wieder aufgehoben, die Terrorwarnstufe 4 bleibt jedoch in Kraft.

Bei den Angriffen auf den Flughafen und auf eine Metro-Station in der belgischen Hauptstadt waren ersten Angaben zufolge mindestens 30 Menschen getötet und über 200 verletzt worden. Die Terrormiliz "Islamischer Staat" bekannte sich zu den Attentaten.

Merkel sichert Belgien nach Anschlägen Unterstützung zu

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Belgien nach den Anschlägen in Brüssel die Unterstützung und Solidarität Deutschlands zugesichert. Man werde eng mit der belgischen Regierung und den Sicherheitskräften zusammenarbeiten, "um die Schuldigen zu finden, festzusetzen und zu bestrafen", sagte Merkel am Dienstag. Das Entsetzen sei genauso groß, wie die Entschlossenheit, die Terroristen zu besiegen, so die Bundeskanzlerin.

Die Täter seien Feinde aller Werte, für die Europa stehe: der Freiheit, der Demokratie und des friedlichen Zusammenlebens. Die freien Gesellschaften würden sich jedoch als stärker erweisen als die Terroristen, sagte Merkel. Bei den Angriffen auf den Flughafen und auf eine Metro-Station in der belgischen Hauptstadt waren ersten Angaben zufolge mehr als 30 Menschen getötet und über 200 verletzt worden.

"Islamischer Staat" bekennt sich zu Anschlägen in Brüssel

17:02 Uhr >Die Terrormiliz "Islamischer Staat" (IS) hat sich in einem Statement, das auf der Internetseite der dem IS nahestehenden Agentur Amaq veröffentlicht wurde, zu den Anschlägen in Brüssel bekannt. Bei den Angriffen auf den Flughafen und auf eine Metro-Station in der belgischen Hauptstadt waren ersten Angaben zufolge mehr als 30 Menschen getötet und über 200 verletzt worden. Die belgische Regierung ordnete unterdessen eine dreitägige Staatstrauer an.

Der belgische Außenminister Didier Reynders warnte davor, dass noch Terroristen auf freiem Fuß sein könnten. Die Polizei durchsuchte Wohnungen in der Nähe der Anschlagsorte.

Belgisches Kernkraftwerk wird nach Anschlägen evakuiert

15:35 Uhr >  Das belgische Kernkraftwerk Tihange, das etwa 60 Kilometer von Aachen entfernt liegt, wird nach den Anschlägen in Brüssel offenbar evakuiert. Das berichtet die belgische Nachrichtenagentur Belga am Dienstag und beruft sich dabei auf den örtlichen Polizeichef. Nähere Hintergründe wurden zunächst nicht bekannt.

Minister: Womöglich weitere Attentäter in Brüssel unterwegs

15:34 Uhr > Laut des belgischen Außenministers Didier Reynders befinden sich womöglich derzeit noch weitere Attentäter in Brüssel: "Wir befürchten, dass noch Personen auf freiem Fuß sind", sagte Reynders dem Fernsehsender RTBF. Bei der Anschlagsserie in Brüssel vom Dienstag sind offenbar mindestens 34 Menschen getötet worden. Auf dem Flughafen in Brüssel seien bei zwei Explosionen 14 Menschen gestorben, während bei dem Anschlag in einer Metro-Station 20 Menschen getötet worden seien, berichtet der belgische Sender VRT. Demnach wurden viele weitere Menschen bei den Explosionen verletzt.

Bericht: Mindestens 34 Tote bei Anschlägen in Brüssel

15:33 Uhr > Bei der Anschlagsserie in Brüssel sind offenbar mindestens 34 Menschen getötet worden. Auf dem Flughafen in Brüssel seien bei zwei Explosionen 14 Menschen gestorben, während bei dem Anschlag in einer Metro-Station 20 Menschen getötet worden seien, berichtet der belgische Sender VRT. Demnach wurden viele weitere Menschen bei den Explosionen verletzt. Belgiens Premierminister Charles Michel zeigte sich nach der Anschlagsserie erschüttert.

Das Auswärtige Amt mahnte Bundesbürger in Brüssel unterdessen zu besonderer Vorsicht. "Reisende in Brüssel werden dringend gebeten, sich in der Stadt nur mit erhöhter Aufmerksamkeit und Wachsamkeit zu bewegen", heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Sicherheitshinweis. Größere Menschenansammlungen seien zu meiden.

NRW-Innenminister warnt vor weiterer Radikalisierung der Islamisten-Szene

13:07 Uhr >Der nordrhein-westfälische Innenminister Ralf Jäger (SPD) hat nach den Anschlägen von Brüssel vor einer weiteren Radikalisierung der islamistischen Szene gewarnt. "Erschreckend ist, dass die belgischen Behörden von den Vorbereitungen offenbar nichts mitbekommen haben", sagte der Minister dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Es sei zu befürchten, dass die Szene in Belgien "entgleitet".

In Nordrhein-Westfalen wie auch anderswo im Bundesgebiet gebe es schon seit längerem ein konkretes Anschlagsrisiko. Deshalb seien die Sicherheitsvorkehrungen auf einem hohen Niveau. "Auch der Verfassungsschutz konzentriert sich auf den Islamismus und Salafismus, der Apparat der Sicherheitsbehörden ist bereits hochgefahren und sensibilisiert", so Jäger weiter.

Wenn es Ansatzpunkte für Verbindungen nach NRW gebe, müsse die Bundespolizei ihre Grenzkontrollen nach Belgien verschärfen. "Dann muss der Fahndungsapparat hochfahren und die Grenze genauestens kontrolliert werden", erklärte Jäger.

De Maizière: Bislang keine Informationen über deutsche Opfer in Brüssel

12:45 Uhr >Laut Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) gibt es bislang keine Informationen, dass Bundesbürger unter den Opfern der Terroranschläge von Brüssel sind. Dies könne aber nur eine Zwischenbewertung sein, sagte der Innenminister am Dienstagmittag in Berlin. Bei der Anschlagsserie in Brüssel sollen mindestens 26 Menschen getötet und viele weitere verletzt worden sein.

Nachdem es am Flughafen von Brüssel am Dienstagmorgen zu zwei Explosionen gekommen war, hatte es am Dienstagvormittag auch eine Explosion in der Metro-Station Maelbeek im Herzen des EU-Viertels von Brüssel gegeben.

Französischer Premier Valls: Europa befindet sich im Kriegszustand

12:37 Uhr > Laut des französischen Premierministers Manuel Valls befindet sich Europa derzeit im Kriegszustand: "Wir sind im Krieg. Wir erleiden in Europa seit mehreren Monaten Kriegsakte", sagte Valls nach einem Treffen beim französischen Präsidenten François Hollande, das nach der Anschlagsserie in Brüssel einberufen wurde. "Ich möchte meine Solidarität gegenüber der belgischen Regierung, unseren belgischen Freunden ausdrücken, die heute Morgen in Brüssel offenkundig von mehreren Anschlägen getroffen wurden", so Valls weiter.

Bei der Terror-Serie in Brüssel sollen mindestens 26 Menschen getötet und viele weitere verletzt worden sein. Nachdem es am Flughafen von Brüssel am Dienstagmorgen zu zwei Explosionen gekommen war, hatte es am Dienstagvormittag auch eine Explosion in der Metro-Station Maelbeek im Herzen des EU-Viertels von Brüssel gegeben.

Belgischer Premier: Explosionen in Brüssel waren Terroranschläge

12:36 Uhr >Laut des belgischen Premierministers Charles Michel handelt es sich bei der Explosionsserie in Brüssel vom Dienstag um Terroranschläge. Michel sagte auf einer Pressekonferenz, dass es bei der Anschlagsserie viele Tote und Verletzte gegeben habe: "Das ist ein schwarzer Tag für unsere Nation." Am Dienstagmorgen hatten zwei Explosionen den Flughafen in Brüssel erschüttert: Bei den Detonationen sollen mindestens elf Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden sein.

Bei der Terrorattacke in dem Flughafen soll es sich örtlichen Medienberichten zufolge um einen Selbstmordanschlag gehandelt haben. Zudem hatte es am Dienstagvormittag eine Explosion in der Metro-Station Maelbeek im Herzen des EU-Viertels von Brüssel gegeben. Mindestens zehn Menschen sollen bei der Attacke getötet und viele weitere verletzt worden sein, heißt es in belgischen Medien.

Bomben-Entschärfer sprengen verdächtiges Paket in Brüssel

12:35 Uhr > In Brüssel hat es am Dienstagvormittag eine weitere Explosion gegeben: Bomben-Entschärfer sprengten ein verdächtiges Paket in der Nähe der U-Bahnstation Maelbeek, in der es bereits eine Explosion mit mindestens zehn Toten und vielen Verletzten gegeben hatte, berichten örtliche Medien. Am Dienstagmorgen hatten zudem zwei Explosionen den Flughafen in Brüssel erschüttert: Bei den Detonationen sollen mindestens elf Menschen getötet und Dutzende weitere verletzt worden sein. Bei der Attacke in dem Flughafen soll es sich örtlichen Medienberichten zufolge um einen Selbstmordanschlag gehandelt haben.

Explosion erschüttert Brüsseler Metro-Station

10:28 Uhr >Nach den Explosionen am Flughafen von Brüssel hat es laut belgischen Medienberichten auch eine Explosion in einer Metro-Station gegeben. Der belgische Sender RTBF berichtet unter Berufung auf Augenzeugen, dass es zu einer Explosion in der Station Maelbeek im Herzen des EU-Viertels von Brüssel gekommen sei. Laut der belgischen Zeitung "Derniere Heure" soll es auch an der Metro-Station Schuman zu einer Explosion gekommen sein.

Mehrere Menschen sollen bei den Explosionen verletzt worden sein. In Brüssel wurde der Metro-Verkehr eingestellt und alle Metro-Stationen geschlossen. Bei den Explosionen am Flughafen von Brüssel sind laut belgischen Medienberichten mindestens 14 Menschen getötet und 100 weitere verletzt worden.

Eine Bestätigung der Berichte von offizieller Seite gibt es bislang nicht. Sowohl der Flug- als auch der Zugverkehr zum Flughafen wurden nach den Explosionen eingestellt. Rettungs- und Sicherheitskräfte sind derzeit mit einem Großaufgebot im Einsatz.

Die belgische Regierung teilte mit, dass die Polizei wegen des Verdachts auf einen Terroranschlag ermittle. Zudem hob Belgien nach den Explosionen die Terrorwarnstufe auf das höchste Niveau an, wie ein Sprecher von Innenminister Jan Jambon am Dienstag mitteilte.

14 Tote am Brussels Airport

9:30 Uhr > Bei den Explosionen am Brüsseler Flughafen sind laut belgischen Medienberichten mindestens 14 Menschen getötet und 25 weitere verletzt worden. Eine Bestätigung der Berichte von offizieller Seite gibt es bislang nicht. Am Flughafen von Brüssel hatten sich gegen 08:00 Uhr mindestens zwei Explosionen ereignet.

Eine Explosion soll sich im Terminal A des Flughafens ereignet haben, hieß es weiter. Der belgische Fernsehsender VTN berichtet, dass am Flughafen ein weiteres verdächtiges Paket gefunden worden sei. Sowohl der Flug- als auch der Zugverkehr zum Flughafen wurden nach den Explosionen eingestellt.

Rettungs- und Sicherheitskräfte sind derzeit mit einem Großaufgebot im Einsatz. Nähere Hintergründe wurden zunächst nicht bekannt.

8:49 Uhr > Am Flughafen von Brüssel hat es zwei Explosionen gegeben, durch die mehrere Menschen verletzt wurden. Der Flughafen, über dem nach den Explosionen Rauch aufstieg, werde derzeit evakuiert, berichten örtliche Medien. Die Explosionen ereigneten sich demnach gegen 08:00 Uhr.

Eine Explosion soll sich im Terminal A des Flughafens ereignet haben, hieß es weiter. Rettungskräfte und die belgische Polizei eilten zu dem Flughafen. Nähere Hintergründe wurden zunächst nicht bekannt.

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