Politik Nachrichten Politik Welt

Brüssel: Zahl der Opfer steigt - Verdächtiger freigelassen

Brüssel | aktualisiert | Die Zahl der Opfer bei den Anschlägen von Brüssel vor einer Woche ist auf 35 gestiegen. Vier Menschen seien in Krankenhäusern ihren Verletzungen erlegen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Allerdings sei nicht ausgeschlossen, dass die Zahl der Opfer weiter steigen könne. Ein Terrorverdächtiger wurde mittlerweile wieder freigelassen.

Zudem seien noch nicht alle Toten zweifelsfrei identifiziert worden. Vier Verdächtige, die im Laufe der Woche verhaftet worden waren, sollen vor Gericht gestellt werden, die Staatsanwaltschaft werde Anklage wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung erheben.

Brüsseler Terrorverdächtiger freigelassen

Nach den Terroranschlägen von Brüssel ist ein als Verdächtiger festgenommener Mann wieder freigelassen worden. Es habe keine Beweise für eine Tatbeteiligung von Faycal C. gegeben, hieß es. Die belgische Polizei sucht nun weiter nach dem Mann, der auf einem Überwachungsvideo eine helle Jacke und einen Hut trägt.

Die Zahl der Todesopfer hat sich derweil von 31 auf 35 erhöht. Außerdem starben drei Selbstmord-Attentäter. Mehr als 300 Menschen wurden bei den Anschlägen am Dienstag letzter Woche am Flughafen Brüssel-Zaventem sowie in der Brüsseler Innenstadt verletzt.

Zurück zur Rubrik Politik Welt

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Politik Welt

Rostow am Don | Die in Russland inhaftierte ukrainische Kampfpilotin Nadja Sawtschenko ist offenbar frei. Die Pilotin befinde sich auf dem Weg in ihre Heimat, berichten ukrainische Medien übereinstimmend. Demnach tauschte die Ukraine Sawtschenko gegen zwei Russen aus, die in der Ukraine gefangen genommen worden waren.

Stockholm | Die schwedische Justiz hält am europäischen Haftbefehl gegen Wikileaks-Gründer Julian Assange fest. Ein Bezirksgericht in Stockholm wies am Mittwoch den Antrag von Assanges Anwälten zurück, den Haftbefehl aufzuheben. Der Australier sei weiter "der Vergewaltigung verdächtig", hieß es zur Begründung.

Ankara| Nach der Türkei-Reise von Kanzlerin Angela Merkel hat Emma Sinclair-Webb von der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch gewarnt, dass sich die Menschenrechtslage in der Türkei weiter verschlechtern werde. "Es ist äußerst beunruhigend, dass der Konflikt zwischen der türkischen Armee und den Kurden sich dramatisch verschärft, aber die Medien und wir weitgehend ausgesperrt bleiben", sagte Sinclair-Webb der Wochenzeitung "Die Zeit". Dabei komme es immer wieder vor, dass die Armee ganze Wohnviertel wahllos unter Beschuss nehme und Kinder und Zivilpersonen ums Leben kämen.

NEU: Terminkalender Köln

termine_02012015

Der neue report-K Terminkalender für Köln optimiert für Ihr Smartphone:

termine.report-K.de

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets

Ausbildung & Job

BILDUNG

KARRIERE

Köln Newsletter: NachClick

Wir schicken Ihnen die Schlagzeilen des Tages übersichtlich werktäglich zwischen 17 und 18 Uhr in Ihre E-Mail. Kostenlos. Hier anmelden.

E-Mail
E-Mail wdhl.