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Clinton und Trump triumphieren bei US-Vorwahlen

Washington | Hillary Clinton und Donald Trump haben bei den US-Vorwahlen in insgesamt fünf Bundesstaaten wichtige Erfolge feiern können. Während sich die Demokratin Clinton in Florida, Ohio und North Carolina klar gegen ihren Konkurrenten Bernie Sanders durchsetzen konnte, lag sie in Illinois nur knapp vor ihm. In Missouri ist das Endergebnis noch nicht ausgezählt, die frühere First Lady liegt dort knapp vorne.

Insgesamt hat Clinton damit 17 von 26 Staaten für sich entscheiden können und liegt bei den Delegiertenstimmen derzeit mit 1.094 Stimmen vor Sanders, der auf 774 Stimmen kommt. Bei den Republikanern konnte sich der Multi-Milliardär Trump in Florida, Illinois, North Carolina und Missouri durchsetzen. Der Erfolg in Florida galt im Vorfeld der Wahlen als besonders wichtig, da die Delegiertenstimmen für den Parteitag dort nach dem "The winner takes it all"-Prinzip vergeben werden, der Gewinner also alle Delegiertenstimmen erhält.

In Ohio konnte der dortige Gouverneur John Kasich gegen Trump gewinnen. Bei den Delegiertenstimmen der Republikaner liegt Trump derzeit mit 621 Stimmen vor dem erzkonservativen Senator Ted Cruz, der auf 395 Stimmen kommt, und Kasich, der 138 Stimmen auf sich vereint. Für die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner benötigt ein Bewerber 1.237 Stimmen.

Laut Beobachtern dürften Trump und Clinton nach ihren Erfolgen am "Super Tuesday" kaum mehr aufzuhalten sein und die Präsidentschaftskandidatur ihrer Parteien für sich entscheiden. Die US-Präsidentschaftswahlen finden am 8. November statt.

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