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EU-Ratspräsident Tusk begrüßt Schließung der Balkanroute

Brüssel | EU-Ratspräsident Donald Tusk hat die Schließung der Balkanroute begrüßt. Er danke den Westbalkanstaaten dafür, dass sie die gemeinsame Strategie der EU in der Flüchtlingskrise in Teilen umsetzten, twitterte Tusk am Mittwoch. Der irreguläre Strom von Migranten sei gestoppt worden.

Nach Slowenien und Serbien haben inzwischen auch Kroatien und Mazedonien ihre Grenzen geschlossen. Nur noch Menschen mit gültigen Pässen und Visa dürfen einreisen. Auf dem EU-Gipfel am Montag hatten sich vor allem Deutschland und Griechenland noch gegen eine Schließung der Balkanroute ausgesprochen.

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Brüssel | Der Chef des Euro-Rettungsfonds (ESM), Klaus Regling, ist überzeugt, dass Griechenland kein weiteres Kreditprogramm benötigt. "Wenn die nächsten 18 Monate gut genutzt werden, bin ich zuversichtlich, dass dies das letzte Programm ist, das Griechenland machen muss", sagte Regling der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochsausgabe). Er gehe davon aus, dass Griechenland von Mitte 2018 an "auf eigenen Beinen steht und sich selbst Geld am Markt besorgen kann", sagte der ESM-Chef.

Istanbul | Der Polizeigewahrsam für "Welt"-Korrespondent Deniz Yücel ist nach Angaben der Zeitung verlängert worden. Nach den Regeln des Ausnahmezustandes, den die Regierung nach dem Putschversuch vom 15. Juli verhängte, dürfen Verdächtige bis zu sieben Tage ohne richterlichen Beschluss von der Polizei festgehalten werden. Am Dienstagnachmittag wäre diese erste Frist abgelaufen.

Ceuta | Erneut haben Hunderte Flüchtlinge in Marokko die Grenze zur spanischen Exklave Ceuta gestürmt und sind damit auf europäisches Gebiet gelangt. Nach Angaben des Roten Kreuzes sind dabei mindestens elf Menschen verletzt worden. Rund 350 Personen sei es gelungen, den etwa sechs Meter hohen Grenzzaun zu überwinden.

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