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Ein Übersichtsbild aus Ankara

Explosionen in Ankara: Türkische Regierung geht von Anschlag aus

Ankara | Nachdem die türkische Hauptstadt Ankara am Samstag von zwei Explosionen erschüttert worden ist, geht die türkische Regierung von einem Terroranschlag aus. Erste Berichte über einen Selbstmordattentäter würden untersucht, erklärte ein Regierungsvertreter. Zunächst hatte sich niemand zu einem Anschlag bekannt.

Ministerpräsident Ahmet Davutoglu kündigte ein Treffen mit den Sicherheitsverantwortlichen an. Nach Angaben des Innenministeriums kamen bei den Explosionen in der Nähe des Hauptbahnhofes mindestens 30 Menschen ums Leben, mehr als 120 seien verletzt worden. Für den Samstagmittag war eine von Gewerkschaften und Nichtregierungsorganisationen organisierte Friedensdemonstration geplant.

Die Explosionen sollen sich kurz vor dem Beginn der Kundgebung gegen den Konflikt zwischen Regierungstruppen und Kurden im Südosten der Türkei ereignet haben.

Steinmeier zu Anschlag in Ankara: Angriff auf demokratischen Prozess

Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hat den mutmaßlichen Anschlag in der türkischen Hauptstadt Ankara verurteilt: "Dieser brutale Terroranschlag auf friedliche Demonstranten ist zugleich auch ein Angriff auf den demokratischen Prozess in der Türkei", erklärte Steinmeier am Samstag. "Den Tätern geht es offensichtlich darum, im Vorfeld der Wahlen ein Klima der Angst und Einschüchterung zu verbreiten und Hass und Zwietracht zu schüren. Das darf nicht gelingen", betonte der Außenminister.

"Alle Kräfte in der Türkei, die ein friedliches Zusammenleben und gesellschaftliche Aussöhnung wollen, sind jetzt aufgefordert, zusammenzustehen und einer weiteren Eskalation entgegenzuwirken. Ich vertraue darauf, dass die in der türkischen Gesellschaft tief verwurzelten Kräfte der Demokratie auch diesen Angriff überstehen."

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