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Frontex: 23.000 Flüchtlinge sind vergangene Woche in Griechenland angekommen

Athen | Nach Angaben der EU-Grenzschutzagentur Frontex sind in der vergangenen Woche über 23.000 Flüchtlinge in Griechenland angekommen. Dies seien 50 Prozent mehr als in der Vorwoche, teilte die EU-Grenzschutzagentur am Dienstag auf Basis vorläufiger eigener Daten mit. Im Rahmen der Seenot-Rettungsmission "Triton" wurden in der vergangenen Woche demnach mehr als 5.400 Menschen aus dem Mittelmeer gerettet, zudem wurden 55 Leichen geborgen.

"Wir sind zutiefst betrübt über den Tod von Migranten nahe der libyschen Küste und in dem Lastwagen in Österreich", sagte Fabrice Leggeri, Exekutiv-Direktor bei Frontex. Die EU-Grenzschutzagentur werde weiterhin alles daran setzen, "so viele Menschenleben wie möglich zu retten". Überdies werde Frontex auch gegen Schleuser vorgehen, die "rücksichtslos" seien und "alles für den Gewinn" täten, so Leggeri weiter.

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Brüssel | Der Chef des Euro-Rettungsfonds (ESM), Klaus Regling, ist überzeugt, dass Griechenland kein weiteres Kreditprogramm benötigt. "Wenn die nächsten 18 Monate gut genutzt werden, bin ich zuversichtlich, dass dies das letzte Programm ist, das Griechenland machen muss", sagte Regling der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwochsausgabe). Er gehe davon aus, dass Griechenland von Mitte 2018 an "auf eigenen Beinen steht und sich selbst Geld am Markt besorgen kann", sagte der ESM-Chef.

Istanbul | Der Polizeigewahrsam für "Welt"-Korrespondent Deniz Yücel ist nach Angaben der Zeitung verlängert worden. Nach den Regeln des Ausnahmezustandes, den die Regierung nach dem Putschversuch vom 15. Juli verhängte, dürfen Verdächtige bis zu sieben Tage ohne richterlichen Beschluss von der Polizei festgehalten werden. Am Dienstagnachmittag wäre diese erste Frist abgelaufen.

Ceuta | Erneut haben Hunderte Flüchtlinge in Marokko die Grenze zur spanischen Exklave Ceuta gestürmt und sind damit auf europäisches Gebiet gelangt. Nach Angaben des Roten Kreuzes sind dabei mindestens elf Menschen verletzt worden. Rund 350 Personen sei es gelungen, den etwa sechs Meter hohen Grenzzaun zu überwinden.

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