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Island zieht Kandidatur für EU-Beitritt zurück

Reykjavík | Island zieht seine Kandidatur für einen Beitritt zur Europäischen Union zurück. In einem Brief an die EU-Kommission erklärte die isländische Regierung, dass man die Beitrittsverhandlungen mit der EU nicht wieder aufnehmen wolle. Man betrachte Island nicht mehr als Beitrittskandidaten.

Die im Verlauf der bisherigen Verhandlungen getroffenen Vereinbarungen seien damit nicht mehr bindend. Reykjavík wolle jedoch weiterhin eng mit der EU zusammenarbeiten, betonte der isländische Außenminister Gunnar Bragi Sveinsson am Donnerstag. Die Beitrittsverhandlungen lagen seit dem Beginn des isländischen Wahlkampfs im April 2013 auf Eis.

Island hatte im Jahr 2010 seine Beitrittskandidatur eingereicht.

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