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Petersburger Dialog: Neuanfang mit Russland wagen

Berlin | Der Vorsitzende des Petersburger Dialogs auf deutscher Seite, Ex-Kanzleramtsminister Ronald Pofalla, will das deutsch-russische Diskussionsforum nach heftigen Zerwürfnissen wegen der Ukraine-Krise neu ausrichten.

Pofalla sagte der Zeitung "Bild am Sonntag": "Wir wagen beim Petersburger Dialog den Neuanfang. Unsere Gespräche werden auf eine breite Bürgerbeteiligung gestellt. Kritiker wie Russland-Freunde sitzen zukünftig mit am Tisch." Nach dem das seit 2001 jährlich stattfindende Treffen im vergangenen Jahr aufgrund der Meinungsverschiedenheiten abgesagt wurde, soll der Dialog im Herbst fortgesetzt werden: "Im Oktober treffen sich in Potsdam rund 180 Mitglieder aus beiden Ländern und allen Bereichen der Gesellschaft. Dass dies wieder möglich ist, ist schon ein Erfolg an sich."

Pofalla zeigte sich überzeugt, dass das Gesprächsforum die Sprachlosigkeit zwischen Russland und Deutschland beenden könne: "Wir zielen auf Offenheit und gegenseitige Signale des Vertrauens ab; wollen die Sprachlosigkeit beenden. Ich bin der Überzeugung, dass mehr Bürgerengagement einen Neuanfang zwischen unseren Ländern schaffen kann."

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