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Russland baut Auslandsschulden trotz Rubel-Krise ab

Moskau | Russland hat im zurückliegenden Jahr trotz der Rubel-Krise seine Auslandsschulden um 17 Prozent abbauen können. Das teilte die russische Zentralbank am Dienstag in Moskau mit. Demnach schrumpfte die Auslandsverschuldung Russlands von 728,86 Milliarden US-Dollar zu Beginn des Jahres 2014 auf 599,5 Milliarden Dollar zu Beginn des laufenden Jahres.

Hintergrund der Rubel-Krise war einerseits der Ölpreis, der seit dem zurückliegenden Sommer um mehr als die Hälfte gefallen ist, sowie andererseits die Sanktionen des Westens gegen Moskau. Die russische Währung hatte zwischen Januar und Dezember 2014 über 40 Prozent an Wert gegenüber dem US-Dollar und rund 34 Prozent gegenüber dem Euro verloren.

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