Sport Fußball

20-06-03

Fußball-Fans bei der Fußball-WM im Jahr 2006 auf einer Fanmeile in Köln

DFB: "Spiegel"-Bericht über gekaufte WM 2006 "völlig haltlos"

Frankfurt/Main | Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat den "Spiegel"-Bericht über die angeblich gekaufte Vergabe der Fußball-WM 2006 an Deutschland als "völlig haltlos" zurückgewiesen. Der DFB trete dem Bericht, demzufolge es im Zusammenhang mit der Bewerbung für die Fußball-Weltmeisterschaft 2006 beim DFB "schwarze Kassen" gegeben habe, "mit aller Entschiedenheit" entgegen, teilte der Fußballverband am Freitagabend mit.

"Ebenso deutlich weist der Verband die durch keinerlei Fakten belegten Schlussfolgerungen der Autoren zurück, es seien in diesem Kontext Stimmen für die WM-Vergabe gekauft worden. Mit aller Konsequenz hält der DFB deshalb nochmal ausdrücklich fest, dass dementsprechend weder der DFB-Präsident noch die anderen Mitglieder des Organisationskomitees in derartige Vorgänge involviert sein oder davon Kenntnis haben konnten." Der DFB behalte sich rechtliche Schritte gegen die Darstellung des Nachrichten-Magazins vor, so der Verband weiter.

Rechtsanwalt Christian Schertz teilte mit, dass er den DFB presserechtlich vertrete. Weiter heißt es in der Erklärung: "Der DFB widerspricht mit aller gebotenen Nachhaltigkeit den im Spiegel aufgestellten Behauptungen, es habe im Zusammenhang mit der Bewerbung für die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland beim DFB eine "schwarze Kasse" gegeben sowie der Behauptung, dass die in dieser schwarzen Kasse angeblich vorhandenen Gelder dazu benutzt worden seien, um Stimmen von Fifa Executive-Mitgliedern zu kaufen. Der Spiegel bleibt für den Kauf von Stimmen im Ergebnis auch den Beweis schuldig. Da ein Kauf von Stimmen insofern tatsächlich nicht stattgefunden hat, entbehrt die ebenso aufgestellte Behauptung, der Präsident des DFB, Wolfgang Niersbach, sei hierbei involviert gewesen, jeglicher Grundlage."

Fußball-WM 2006: Maas fordert rückhaltlose Aufklärung der Vorwürfe

Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat an die Verantwortlichen des deutschen Fußballs appelliert, den Verdacht von Unregelmäßigkeiten bei der Vergabe der Fußball-WM 2006 an Deutschland auszuräumen. "Die Vorwürfe müssen rückhaltlos aufgeklärt werden. Die Fußball-Fans haben ein Recht darauf", sagte Maas der "Bild" (Samstag).

Der "Spiegel" hatte zuvor berichtet, dass die Vergabe der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 nach Deutschland mutmaßlich gekauft gewesen sei. Das Bewerbungskomitee habe eine schwarze Kasse eingerichtet, die mit mehreren Millionen Euro gefüllt gewesen sei. Laut des Berichts soll auch die oberste Funktionärs-Ebene des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sowie das Bewerbungskomitee von der schwarzen Kasse gewusst haben. Das Geld sei offenbar eingesetzt worden, um vier Stimmen von asiatischen Vertretern des 24-köpfigen Fifa-Exekutivkomitees zu sichern, heißt es in dem Bericht des Nachrichten-Magazins weiter. Bei der Vergabe der Fußball-WM im Juli 2000 hatte sich Deutschland denkbar knapp mit 12:11 Stimmen gegen Südafrika durchgesetzt.

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