Wirtschaftsnachrichten Bildung

MouhanadKhorchide_volker_hartmann_dapd15102012w

Der Inhaber des Lehrstuhls für islamische Religionspädagogik an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Mouhanad Khorchide

Etwa 80 Studenten starten Studiengang "Islamische Religionslehre"

Münster | Rund 80 Studenten lassen sich an der Universität Münster seit diesem Semester zum Lehrer für islamischen Religionsunterricht ausbilden. "418 hatten sich für das Fach 'Islamische Religionslehre' beworben", sagte der Leiter des Zentrums für Islamische Theologie, Mouhanad Khorchide, der Nachrichtenagentur dapd. Das seien deutlich mehr als in den vergangenen Jahren. Von den Studienanfängern sind 65 Prozent weiblich.

"Die Jobchancen sind viel klarer geworden", begründete der Professor die steigende Bewerberzahl. NRW bietet seit diesem Schuljahr als erstes Bundesland das Schulfach Islamunterricht an. Deshalb sei der Studiengang geändert worden. "Er wurde angepasst an die Bedürfnisse des bekenntnisorientierten Religionsunterrichtes", sagte Khorchide. Es gebe viel mehr Elemente aus der Theologie, die Studenten sollen zudem Arabisch lernen, um Primärquellen lesen zu können.

Die Bewerber kommen vor allem aus NRW, aber auch aus den angrenzenden Bundesländern. "In Münster leben nicht viele Muslime", sagte der Professor. Die meisten Studienanfänger seien aus Städten mit vielen Migranten wie Dortmund, Duisburg und Köln. Wegen des großen Andrangs wird auch die Zahl der Dozenten erhöht. "Bis jetzt war ich alleine, nächste Woche starten wir zu dritt", sagte Khorchide zum Beginn der Vorlesungen. Insgesamt seien es sieben Dozenten. Im nächsten Jahr sollen noch zwei hinzukommen.

Zurück zur Rubrik Bildung

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Bildung

albertus1

Köln | In der Zeit vom 10. bis 21. Oktober bietet die Zentrale Studienberatung (ZSB) der Universität zu Köln ein Programm zur Studienorientierung an. Die Veranstaltungen richten sich an Studieninteressierte, insbesondere Schüler, die sich mit ihrer Studienwahl auseinandersetzen und die Universität kennen lernen möchten.

Köln | Die „Produktionsschule NRW“ ist ein niederschwelliges Angebot, das sich an Jugendliche und jungen Erwachsene zwischen 15 und 25 Jahren mit fehlender Ausbildungsreife und Berufsorientierung richtet. Der Rat der Stadt Köln hat in seiner gestrigen Sitzung, 22. September, beschlossen, die Kosten dieses innovativen Förderprogramms für zwei Jahre anteilig mit 345.600 Euro zu finanzieren.

Köln | Rechtzeitig zum Ausbildungsbeginn startet die DGB-Jugend Köln mit ihrer „Berufsschultour“ in Köln. Die Gewerkschaftsjugend wolle den jungen Auszubildenden nicht nur im Betrieb mit Rat und Tat zur Seite stehen, sondern auch in den Berufskollegs. „Wir wollen die jungen Kolleginnen und Kollegen auch in den Berufskollegs über ihre Rechte und Pflichten informieren und sie unterstützen. An den Schulen wird zwar über Gewerkschaften, Betriebsräte und Jugend- und Auszubildendenvertretungen im Unterricht informiert, aber wir möchten mit unserem Angebot mehr Erfahrungen aus der Praxis in die Berufskollegs bringen“, so Omer Semmo, DGB-Jugendbildungsreferent.

NEU: Terminkalender Köln

termine_02012015

Der neue report-K Terminkalender für Köln optimiert für Ihr Smartphone:

termine.report-K.de

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets