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Verkehrswacht-Maskottchen "Lenni" zusammen mit Kindern der KiTa „Josef-Boschbach-Weg“ auf einem selbstgestalteten Verkehrsübungsplatz auf dem Gelände der KiTa.

Kölner Verkehrswacht macht I-Dötzchen fit für Schulweg

Köln | Am 20. August ist für zahlreiche I-Dötzchen in Köln der erste Schultag. Damit der Weg zur Schule auch sicher gemeistert wird, hat die Verkehrswacht Köln in Kooperation mit dem Reifenhersteller Bridgestone im April 10.000 kostenlose Mediensets, bestehend aus einem Elternratgeber und einem Schulwegheft, an alle 629 KiTas in Köln verteilt.

Gleichzeitig studierten die Erzieherinnen und Erzieher in den letzten Wochen zusammen mit den Kindern wichtige Verhaltensregeln im Straßenverkehr ein. So auch die "Elefantengruppe" der KiTa „Josef-Boschbach-Weg“ in Köln-Vingst. Dabei griffen und greifen die Erzieherinnen in der Gruppe oft auch auf Begebenheiten im direkten Umfeld der Kindertagesstätte zurück. So etwa eine Baustelle, die sich unweit der KiTa befand. Die Kinder lernten anhand eines Modells der Baustelle, dass sie innerhalb ihres Gruppenraumes aufbauten, wie man sicher einen abgesperrten Gefahrenbereich umgeht.

Verkehrssituationen nachgestellt

„Die Kinder waren von Anfang an mit Begeisterung bei der Schulwegvorbereitung dabei. Der  Schulwegratgeber hat uns hierbei sehr geholfen, Lerninhalte zu vertiefen. Auch das Nachstellen von Verkehrssituationen, die im Alltag erlebt werden, ist in unserer Einrichtung ein wichtiger Schwerpunkt bei der Verkehrserziehung.", so Bettina Weiß, Leiterin der KiTa. Dabei lege man besonderen Wert darauf, dass die Kinder selbstständig Lösungen finden.

Hubertus Schipmann, Vorsitzender der Verkehrswacht Köln, appellierte an alle Eltern, ihre Kinder vor allem jetzt in der Anfangszeit zu begleiten und die Kinder auch bewusst selbst auf den Schulweg zu schicken. "Der Schulweg sollte selbst begangen werden, man sollte auf das morgentliche "Eltern"-Taxi bewusst verzichten. Eltern spielten eine wichtige Rolle bei der Verkehrserziehung. Auch müssten Eltern genug Zeit für den morgentlichen Weg zur Schule einplanen, sich über eventuelle Gefahrenquellen wie etwa Baustellen auf dem Weg informieren. Allgemein gelte: "Nicht der kürzeste Weg zur Schule ist der beste, sondern der sicherste", so Schipmann.

„Kindergärten sind ein Ort, den beinahe alle Kinder besuchen. Wenn nicht hier, wo sonst erreichen wir mehr Kinder im Alter zwischen drei und sechs jahren, um sie auf ein Leben im Großstadtverkehr vorzubereiten." , so Carolin  Krause, Leiterin des Amtes für Kinder, Jugend und Familie der Stadt Köln. Fast jedes Kind, das in diesem Jahr eingeschult werde, habe zuvor eine KiTa besucht, so Krause.

"Bitte keine Elterntaxis"

Derya Basgöze, Elternvertreterin in der KiTa „Josef-Boschbach-Weg“ betonte, man freuen uns sehr über das Engagement der Verkehrswacht Köln. "Viele Eltern fahren ihre Kinder mit dem Auto zur KiTa. Das ist bequem, aber leider auch sehr problematisch, denn verkehrswidriges Verhalten wie Parken in weiter Reihe oder riskante Wendemanöver stellen eine große Gefahr für die Kinder dar. Daher unser Appell: Bitte keine Elterntaxis!“, so Basgöze.

Die in den Kölner KiTa’s verteilten Mediensets sind laut Verkehrswacht ein wichtiger Bestandteil der Kampagne „Sicher zur Schule“. Die Aktion wendet sich  an Kinder im letzten KiTa-Halbjahr, Eltern und Erzieher und wird lokal von den Verkehrswachten vor Ort und Partnern umgesetzt.  

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