Digitalisierung

Bonn | Der Vorstandschef der Deutschen Post DHL, Frank Appel, rechnet wegen der Digitalisierung mit mehr Jobs, steigenden Löhnen und in der Folge auch einem Rentenbeginn über 67 Jahre hinaus. Die Digitalisierung biete "die historische Chance für mehr Fortschritt, Jobs und höhere Löhne", sagte er der "Bild" (Montag). Als Beispiel nannte Appel die Paket-Fahrer, deren Lkw künftig automatisch fahren könnten.

Berlin | Eine große Mehrheit der Bundesbürger ist dafür, härter gegen die Verbreitung gefälschter Nachrichten im Internet vorzugehen: Das geht aus einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov unter 2.014 Personen hervor, die zwischen dem 11. und dem 13. Januar im Auftrag des Verbands der Internetwirtschaft Eco durchgeführt wurde und dem "Handelsblatt" vorliegt. Als hilfreich bewerten demnach 88 Prozent der Befragten die Kennzeichnung zweifelhafter Nachrichten in sozialen Netzwerken als "verdächtig". Zwölf Prozent halten dieses Vorgehen für ungeeignet.

Berlin | Die Unions- und SPD-Fraktionen wollen neue Regeln für Digitale Plattformen. In einem Antrag fordern die Parteien, dass die Bundesregierung bestehende Rechtsunsicherheiten für Betreiber und Nutzer von digitalen Sharing-Plattformen wie Uber, AirBnB oder Amazon Marketplace reduziert, berichtet das "Handelsblatt". Der Antrag soll Anfang nächster Woche in den Sitzungen der Fraktionen beschlossen werden.

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Berlin | 65 Prozent der Online-Käufer nutzen Kundenbewertungen in Online-Shops als Entscheidungshilfe vor dem Kauf von Produkten. Das ist das Ergebnis einer Umfrage im Auftrag des Branchenverbands Bitkom. Damit landen die Online-Rezensionen noch vor Preisvergleichsseiten (51 Prozent) und persönlichen Gesprächen mit Freunden, Familie und Kollegen (50 Prozent).

Berlin | Die Flut von Rücksendungen seit Weihnachten kostet den Online-Handel hunderte Millionen Euro. Das berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf eine Studie der Kölner EHI-Handelsforschung. Demnach lässt sich fast ein Drittel der Retouren nicht mehr als neuwertig verkaufen.

Berlin | EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker hat Unternehmen wie Facebook und Google dazu aufgerufen, konsequent gegen Falschmeldungen im Internet vorzugehen. Es sei im eigenen Interesse der sozialen Netzwerke, dabei "einen gewissen Ehrgeiz" zu entwickeln, sagte Juncker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Schließlich ist Glaubwürdigkeit ihr wichtigstes Kapital."

Der IT-Branchenverband Bitkom hat die Pläne der Großen Koalition, den Umgang mit gefälschten Nachrichten im Internet gesetzlich neu zu regeln, scharf zurückgewiesen. "Auch mit Blick auf den anstehenden Bundestagswahlkampf verstehen wir die Sorge der Politik, dass falsche Meldungen die öffentliche Meinungsbildung beeinflussen. Es darf aber nicht Aufgabe der Plattformbetreiber werden, über richtig oder falsch, wahr oder unwahr zu entscheiden", sagte der Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder dem "Handelsblatt".

Hamburg | Der Hamburger Verlag Gruner + Jahr steht nach Jahren mit sinkenden Umsätzen offenbar vor der Wende: "Unser Digitalumsatz steigt in diesem Jahr sprunghaft um 30 Prozent. Wir machen jetzt ein Fünftel unserer Erlöse im Digitalen und sind in Frankreich auch durch Zukäufe zum führenden Digitalverlag geworden", sagte Verlagschefin Julia Jäkel der Wochenzeitung "Die Zeit". Mit Blick auf Gesamtumsatz und Ergebnis sagte Jäkel: Obwohl Gruner + Jahr im laufenden Jahr sein Österreich-Geschäft verkauft habe, werde der Verlag "stabile Geschäfte zeigen".

Berlin | Die deutsche Wirtschaft steht vor einem gewaltigen Wachstumsschub durch neue Technologien: In einer noch unveröffentlichten Studie prognostizieren Ökonomen der Unternehmensberatung Accenture dramatische Wohlstandseffekte durch selbstlernende Maschinen und intelligente Software. Im Jahr 2035 könnte die Wirtschaft hierzulande dank neuer Technologien doppelt so schnell wachsen wie ohne diese Entwicklungen, schreiben die Verfasser. Die Untersuchung liegt der "Welt" vor.

Berlin | Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) knüpft die ökonomische Nutzung von großen Datenmengen (Big Data) an Bedingungen. In einem Positionspapier, über das das "Handelsblatt" berichtet, zum nationalen IT-Gipfel in Saarbrücken heißt es, es dürfe nicht der Fehler begangen werden, Datenschutz und Big Data gegeneinander auszuspielen. "Die Herausforderung lautet, die Chancen von Big Data zu nutzen, aber gleichzeitig die Risiken zu minimieren."

Berlin | Digitalminister Alexander Dobrindt (CSU) will rechtliche Hürden bei Geschäften mit Daten abbauen. "Daten sind der Rohstoff der Digitalisierung", heißt es in einem internen Strategiepapier des Ministeriums, aus dem die "Süddeutsche Zeitung" (Donnerstagsausgabe) zitiert. Die Bundesregierung müsse ihre digitale Strategie "weiterentwickeln und sie auf die nächste Welle der Digitalisierung mit der Vernetzung aller Dinge, einem enormen Datenwachstum und neuen, digitalen Schlüsseltechnologien ausrichten".

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Köln | Für die Studie „Unternehmen Zukunft: Transformation trifft Tradition“ befragte TNS Infratest im Auftrag der Commerzbank 4.000 mittelständische Unternehmen in ganz Deutschland, 928 davon aus Nordrhein-Westfalen (NRW) und 190 wiederum aus dem Regierungsbezirk Köln.

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Köln | Heute wurde der „D21-Digital-Index 2016“ vorgelegt. Darin präsentiert die Initiative  D21 e. V. in  Kooperation mit der Landesanstalt für Medien Nordrhein-Westfalen (LfM) Forschungsergebnisse zum Stand der Digitalisierung in Deutschland. Laut Index nutzen 79 Prozent der Deutschen das Internet, die Digitalkompetenz habe sich im Vergleich zum Vorjahr jedoch verschlechtert.

Berlin | Etwa jedes dritte Unternehmen in Deutschland (36 Prozent) betreibt einen unternehmenseigenen Webshop. Das ist das Ergebnis einer Umfrage von Bitkom Research im Auftrag des Branchenverbands Bitkom. Jedes vierte Unternehmen (25 Prozent) bietet seine Produkte oder Dienste demnach auf Online-Marktplätzen oder digitalen Plattformen an.

Berlin | Der bisherige Präsident des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), Hubert Burda, hat die Dominanz von US-Unternehmen im digitalen Journalismus beklagt. "Google hat uns praktisch mattgesetzt. Und wir haben alle klein beigegeben", sagte Burda den Zeitungen der "Funke-Mediengruppe".

„Deine Freunde“ und die „Gute Wähler Gruppe Köln“ - Was ist passiert?

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Die Ratsgruppe „Deine Freunde“ hat sich umbenannt in die „Gute Wählergruppe Köln“. Nach der Abspaltung machen die Mitglieder von „Deine Freunde“ nun ohne die Ratsmitglieder weiter. Alle Details und Hintergründe zur Abspaltung und die Interviews mit beiden Parteien zur Trennung, finden Sie auf report-K.

Interview „Gute Wähler Gruppe Köln“
Interview „Deine Freunde“

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