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DGB fordert "sozialen Arbeitsmarkt" für Flüchtlinge

Berlin | Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert die Schaffung eines "sozialen Arbeitsmarktes" für Flüchtlinge. Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann sagte der "Welt": "Ich kann mir vorstellen, dass wir für eine gewisse Zeit einen sozialen Arbeitsmarkt schaffen für gesellschaftlich notwendige Tätigkeiten, die ansonsten nicht erledigt würden." Das Modell sei nicht neu, "das fordern wir auch für bestimmte Arbeitslose - allerdings mit einem Mindestlohn und Sozialversicherung", so Hoffmann.

Ob sich die Flüchtlinge dafür eignen, müsse man dann sehen, erklärte der DGB-Chef. "Aber es sollte Projekte geben, in denen wir Verschiedenes ausprobieren", forderte er. Hoffmann betonte, er sei froh, dass es für Flüchtlinge vom Mindestlohn keine Ausnahme geben soll: "Ich hoffe, es bleibt dabei."

Der DGB-Chef sagte auch: "Die Menschen, die zu uns kommen, sind doch nicht zwangsläufig eine Konkurrenz für deutsche Arbeitnehmer. Bis 2030 werden aus demografischen Gründen sechs Millionen Menschen den deutschen Arbeitsmarkt verlassen. Wenn jetzt Flüchtlinge zu uns kommen, kann das eine Riesenchance für uns sein. Voraussetzung ist allerdings, dass die Integration auch gelingt."

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