Wirtschaftsnachrichten Karriere

DGB fordert "sozialen Arbeitsmarkt" für Flüchtlinge

Berlin | Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) fordert die Schaffung eines "sozialen Arbeitsmarktes" für Flüchtlinge. Der DGB-Vorsitzende Reiner Hoffmann sagte der "Welt": "Ich kann mir vorstellen, dass wir für eine gewisse Zeit einen sozialen Arbeitsmarkt schaffen für gesellschaftlich notwendige Tätigkeiten, die ansonsten nicht erledigt würden." Das Modell sei nicht neu, "das fordern wir auch für bestimmte Arbeitslose - allerdings mit einem Mindestlohn und Sozialversicherung", so Hoffmann.

Ob sich die Flüchtlinge dafür eignen, müsse man dann sehen, erklärte der DGB-Chef. "Aber es sollte Projekte geben, in denen wir Verschiedenes ausprobieren", forderte er. Hoffmann betonte, er sei froh, dass es für Flüchtlinge vom Mindestlohn keine Ausnahme geben soll: "Ich hoffe, es bleibt dabei."

Der DGB-Chef sagte auch: "Die Menschen, die zu uns kommen, sind doch nicht zwangsläufig eine Konkurrenz für deutsche Arbeitnehmer. Bis 2030 werden aus demografischen Gründen sechs Millionen Menschen den deutschen Arbeitsmarkt verlassen. Wenn jetzt Flüchtlinge zu uns kommen, kann das eine Riesenchance für uns sein. Voraussetzung ist allerdings, dass die Integration auch gelingt."

Zurück zur Rubrik Karriere

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Karriere

Wiesbaden | Der Reallohnindex in Deutschland ist nach den Ergebnissen der Vierteljährlichen Verdiensterhebung vom zweiten Quartal 2015 bis zum zweiten Quartal 2016 um 2,3 Prozent gestiegen. Der Verbraucherpreisindex legte im selben Zeitraum um 0,1 Prozent zu, teilte das Statistische Bundesamt (Destatis) am Donnerstag mit. Demnach betrug der nominale Verdienstanstieg 2,4 Prozent.

Köln | Am Dienstag, 27. September sind alle interessierten Frauen, Gründerinnen, Unternehmerinnen und Berufsrückkehrerinnen eingeladen, um sich rund um das Thema Existenzgründung zu informieren. 

Berlin | Trotz des anhaltenden Beschäftigungsbooms liegt die Zahl der Vollzeitarbeitnehmer in Deutschland immer noch deutlich unter dem Stand kurz nach der Wiedervereinigung. Dafür hat die Teilzeitarbeit kräftig zugelegt, berichtet die "Saarbrücker Zeitung" (Freitag-Ausgabe) unter Berufung auf Daten des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB). Gab es 1991 noch 28,9 Millionen Vollzeitarbeiter, so wurden im zweiten Quartal dieses Jahres knapp 24,2 Millionen gezählt.

NEU: Terminkalender Köln

termine_02012015

Der neue report-K Terminkalender für Köln optimiert für Ihr Smartphone:

termine.report-K.de

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets