Wirtschaftsnachrichten Kölner Wirtschaft

IHK_04_07_2014_ChJ

IHK Köln präsentiert Diversity-Studie

Köln | Die Industrie- und Handelskammer zu Köln (IHK Köln) präsentierte heute eine erstmalig unter den Betrieben im ihrem Bezirk durchgeführten umfassenden Diversity-Studie mit interessanten Resultaten: Zum einen fand die Studie heraus, dass ein Großteil der befragten Unternehmen gezielt ältere Arbeitnehmer eingestellt hat. Hingegen befasst sich laut Studie nur ein Viertel aller Unternehmen damit, wie sich deren Belegschaft zusammensetze.

So gaben rund zwei Drittel der 580 teilnehmenden Unternehmen an, schon einmal gezielt über 50-jährige Mitarbeiter eingestellt zu haben. Damit zeige sich deutlich, so Dr. Sandra von Möller, Leiterin des Arbeitskreises Gender & Diversity der Kölner IHK, das die Zielgruppe der Älteren in den Wahrnehmungsfokus der Unternehmen gerückt sei. Hingegen bestehe im Bereich "Frauen in Führungspositionen" noch Handlungsbedarf. Nur etwa ein Viertel der Führungspositionen in den an der Befragung teilnehmenden Unternehmen werden laut Studie von Frauen besetzt. Nur 17,4 Prozent der Frauen in Führungspositionen hätten Kinder.

Wenig Möglichkeiten der Teilzeitbeschäftigung von Führungskräften

Was die Möglichkeiten der Teilzeitbeschäftigung von Führungskräften anbelange, herrsche bei den Unternehmen noch Nachholbedarf, so von Möller und Gregor Berghausen, Geschäftsführer Aus- und Weiterbildung der IHK Köln. Sowohl bei Männern als auch bei Frauen bilde eine Geschäftsleitung oder die Leitung einer Abteilung eines Unternehmens in Teilzeit die Ausnahme. Außerdem beschäftige nur etwa ein Drittel der Unternehmen Menschen mit Behinderung, deren Grad der Behinderung bei über 50 Prozent liege.

Nutzten rund zwei Drittel der Unternehmen in der Studie die unterschiedlichen sprachlichen und kulturellen Kompetenzen der Mitarbeiter mit Migrationshintergrund etwa für Geschäftskontakte im Ausland, so beschäftigte sich nur rund ein Viertel mit der systematischen Datenerhebung zur Zusammensetzung ihrer Mitarbeiterstrukturen hinsichtlich Faktoren wie Alter, Geschlecht oder Migrationshintergrund. Hierin stecke noch viel ungenutztes Potenzial, so Berghausen und von Möller.

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