Wirtschaftsnachrichten Kölner Wirtschaft

rheinenergie_19112015

Kölner lernendes Energieeffizienz-Netzwerk nimmt Arbeit auf

Köln. Mit der Teilnahme am Lernenden Energieeffizienz-Netzwerk (Leen) wollen Kölner Unternehmen in Kooperation mit anderen Firmen branchenübergreifend am Standort effektiver mit Energie umgehen und so die eigene Wettbewerbsfähigkeit stärken. Anlass dafür sind steigende Energiepreise genauso wie Nachhaltigkeitsstrategien, die für die Wirtschaft immer mehr an Bedeutung gewinnen.

Im Netzwerk, das gestern von Rheinenergie-Chef Dieter Steinkamp und NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin vorgestellt wurde, sollen künftig Lösungen für mehr Energieeffizienz entwickelt und realisiert werden. Nach dem am Fraunhofer Institut entwickelten Leen-Managementsystem setzen die sieben teilnehmenden Unternehmen über einen Zeitraum von vier Jahren gemeinsam Verbesserungen bei ihrem Energieverbrauch um. Dazu gehören die Kliniken Köln, der Köln-Bonn-Flughafen, die AVG Köln, die Uniklinik mit ihrem Unternehmen Medfacilities, das Marriott-Hotel, die Universität zu Köln und die Gebäudetechnik der Rheinenergie.

„Die Steigerung der Energieeffizienz ist eines der Hauptziele der Energiewende: Zum einen werden so Kosten und klimaschädliche Emissionen gesenkt, zum anderen kann die Entwicklung effizienter Produktionsverfahren und Prozesse einen Wettbewerbsvorteil bedeuten. Dieses Netzwerk hat in NRW Vorbildcharakter und ermöglicht auch die entsprechende Ausrichtung von kleinen und mittelständischen Unternehmen bei der Energieffizienz“, sagt Minister Duin.

Auch der Rheinenergie-Chef hebt die Bedeutung des neuen Netzwerkes hervor: „Immer mehr Unternehmen erkennen, dass sie steigenden Energiekosten entgegenwirken können, indem sie ihre Energieeffizienz verbessern.“ Die Vielfalt der teilnehmenden Partner ist ausdrücklich gewollt. So sollen die Partner Einblicke in für sie fremde Branchen besser nutzen können. Direkte Konkurrenten sollen aber nicht gemeinsam im Netzwerk sein.

„Netzwerkunternehmen steigern ihre Effizienz gut doppelt so schnell, wie diejenigen, die noch immer alleine unterwegs sind. Das zeigen beispielsweise die Erfahrungen aus den Netzwerk Karlsruhe. Unternehmen können mit dem Netzwerk wirklich Geld verdienen“, sagt Dirk Köwener, Geschäftsführer der Leen GmbH. Insgesamt gibt es derzeit in Deutschland 17 Netzwerke. 500 sind bundesweit geplant. Auch in Köln und der Region sollen weitere Netztwerk entstehen.

Zunächst wird jeder Betrieb nach seiner Effizienz analysiert und nach Einsparpotenzialen gesucht. Danach wird ein gemeinsames Ziel im Netzwerk vereinbart. Es folgen Netzwerktreffen, bei denen die Unternehmen ihre Erfahrung mit ihren Projekten zum Beispiel austauschen. Ein energietechnischer Berater führt die energetische Bewertung und das Monitoring durch. Er steht bei Fragen den Unternehmen zur Verfügung.

Zurück zur Rubrik Kölner Wirtschaft

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Kölner Wirtschaft

Köln | Angehende Goldschmiede können während ihrer Ausbildung weiterhin den Schulstandort Richard-Riemerschmid-Berufskolleg in Köln besuchen. Regierungspräsidentin Gisela Walsken setzte sich dafür ein, dass gemeinsam mit dem Schulministerium eine Lösung gefunden wurde, um eine Schließung des Standorts aus Kapazitätsgründen zu verhindern. Die Auszubildenden hätten sonst in Essen zur Berufsschule gehen müssen.

jungfachkraefteboerse_31_08_16

Köln | Mit zwei Veranstaltungen läutet die Agentur für Arbeit Köln am heutigen Mittwoch, 31. August, den Endspurt für junge Menschen ein, die eine Ausbildung oder einen Anschluss an die Ausbildung suchen. 1000 offene Stellen in Köln bietet die Jungfachkräftebörse rund 500 Ausgebildeten in der Agentur für Arbeit an der Luxemburger Straße an. An insgesamt 19 Ständen können sich die frisch ausgebildeten Fachkräfte informieren. Mit dabei sind Stadt Köln, Industrie und Handelskammer zu Köln, Handwerkskammer zu Köln, Agentur für Arbeit und weitere 14 Firmen.

>>> Fotostrecke: Jungfachkräftebörse in der Agentur für Arbeit an der Luxemburger Straße

ihk_30_08_16

Köln | Mehr als eine Million Flüchtlinge sind im vergangenen Jahr nach Deutschland gekommen. Einer von ihnen: Der gebürtige Syrer Samer Abdulal. Der 51-Jährige verfügt über eine berufliche Qualifikation im Bereich Elektrotechnik, konnte diese jedoch nicht mit Zeugnissen nachweisen. Um seinen Berufsabschluss in Deutschland anerkennen zu lassen, unterzog sich Samer Abdulal bei der Industrie- und Handelskammer zu Köln einer Qualifikationsanalyse, in der er seine Fähigkeiten praktisch und theoretisch unter Beweis stellte. Bundesweit war dies die erste Qualifikationsanalyse in einem Fortbildungsberuf.

NEU: Terminkalender Köln

termine_02012015

Der neue report-K Terminkalender für Köln optimiert für Ihr Smartphone:

termine.report-K.de

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets

SONDER-VERÖFFENTLICHUNG
wj_gruenderpreis2016kl

Gründerpreis der Wirtschaftsjunioren Köln 2016
Abgabefrist: 21.8.16
Alle Infos >

--- --- ---

Aktuelle Themen und Informationen der Koelnmesse >

--- --- ---

schoko_PR_boxklein

Schokoladenmuseum Köln: Zeitreise durch die Geschichte von Kakoa und Schokolade >

--- --- ---