Wirtschaftsnachrichten Kölner Wirtschaft

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Andreas Burkhart und Manfred Simon

Mercedes Benz Niederlassung Köln: Manfred Simon verabschiedet

Köln | Mit einem Festakt in der Mercedes-Benz Niederlassung Köln/Leverkusen wurde heute der langjährige Leiter Manfred Simon verabschiedet und seine Nachfolger Matthias Hindemith und Thomas Millies in ihre neuen Ämter eingeführt. Für den scheidenden Simon, den viele als Mr. Mercedes des Rheinlandes bezeichneten, gab es viel Lob, für seine Geradlinigkeit und seinen Geschäftssinn.

20 Jahre lang leitete Simon die Kölner Niederlassung. Unter seiner Ägide zog das Haus vom Gleisdreieck, wo man noch ein Servicecenter unterhält, nach Braunsfeld in den prachtvollen Neubau und in Pulheim entstand ein Lackiercenter. Vom reinen Autotempel avancierte der moderne Rundbau zu einer ganz besonderen Location für exquisite Events. Nicht nur die Prinzengarde feierte dort rauschende Wagenübergaben mit extravaganten Modenschauen, auch große Boxevents fanden statt. Aber es wurden auch Autos verkauft. Über 100.000 Neuwagen in 20 Jahren und noch einmal die gleiche Zahl an Gebrauchten, so viele Fahrzeuge seien unter Simon verkauft worden, so Andreas Burkhart, der Vorsitzende der Geschäftsleitung Mercedes-Benz Niederlassungen. Simon habe die Kölner Niederlassung in seinen 20 Jahren Amtszeit immer unter die Top 5 der deutschen Niederlassungen geführt und in seinem Abschiedsjahr an Platz 1. Burkhart lobte das diplomatische Geschick von Simon als Sprecher der Vertriebsorganisation.

Wilfried Porth, Vorstandsmitglied der Daimler AG und Personal und Arbeitsdirektor Mercedes-Benz Vans, nannte Simon einen nun fast waschechten Kölner mit fränkisch rollendem „r“. Simon habe sein Netzwerk, auch das karnevalistische gepflegt ohne dabei die Regeln der Compliance zu vergessen. Porth lobte Simons Vision eines Autohauses mit Eventcharakter und Location. Lange bevor andere auf diesen Zug aufgesprungen seien. So hätten die Höhner gespielt, der DFB und die Klitschkos waren in Braunsfeld zu Gast um nur drei zu nennen. Oberbürgermeister Jürgen Roters ordnete den Wert der Niederlassung von Mercedes-Benz ein, die er eines der Flaggschiffe der Region für den Autohandel in der Autostadt Köln nannte. Roters unterstrich das soziale und kulturelle Engagement von Manfred Simon, wie „Benz für Pänz“.

Manfred Simon, 65, stammt aus Nürnberg und leitete die Niederlassung des renommierten Autobauers vom September 1995 bis zum 31. Dezember 2014. 1973 trat Simon, nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre, in die Nachwuchsgruppe in der Zentrale in Stuttgart ein. 1986 übernahm er die Leitung des Logistikzentrums in Pulheim, 1990 wurde er Leiter der Hauptabteilung „Service“ in der Region West und 1992 übernahm er die Niederlassung in Bielefeld. Von 1993 bis 1995 führte er die Region Süd von München aus. Von dort aus kehrte er zurück nach Köln als Niederlassungsleiter. Nach dem Ausscheiden von Simon hat Mercedes-Benz die Führungsstruktur geändert. So gibt es in Zukunft keinen Niederlassungsleiter Köln mehr, sondern eine neu geschaffene Vertriebsdirektion Rheinland. Die für PKW hat ihren Sitz in Köln und deren Leitung übernimmt Matthias Hindemith, 53. Die Leitung für die Nutzfahrzeuge wird ihren Sitz in Koblenz haben und von Thomas Millies, 50, geleitet. Zur Vertriebsdirektion Rheinland zählen die Niederlassungen Köln, Aachen und Koblenz.

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