Wirtschaftsnachrichten Kölner Wirtschaft

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Von Donnerstagmittag soll laut Verdi das Paketzentrum der Post in Köln bestreikt werden (Foto: Deutsche Post)

Verdi mit Warnstreik in Deutsche Post Paketzentrum Köln

Köln | Mit Beginn der Mittagsschicht soll in den sechs nordrhein-westfälischen Paketzentren der Deutschen Post für 24 Stunden gestreikt werden, auch in Köln. 

„Das ist die Antwort der Beschäftigten auf die zweite ergebnislose Verhandlungsrunde. Wir gehen davon aus, dass es in wenigen Stunden zu einem weitgehenden Zusammenbruch der Paketsortierung und -verteilung kommt“, so der Verdi-Fachbereichsleiter für Postdienste in NRW, Uwe Speckenwirth. Verdi rechnet in den Paketzentren Köln, Krefeld, Dorsten, Hagen, Bielefeld und Greven mit über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern an dem Warnstreik.

Auslöser des Tarifkonfliktes sei, so Verdi, der Bruch des Vertrages zum Schutz vor Fremdvergabe durch die Deutsche Post und ihre Flucht aus dem bestehenden Haustarifvertrag. Mit dem Aufbau eines flächendeckenden Netzes für die Paketzustellung in den hierfür zum Jahresanfang gegründeten 49 Regionalgesellschaften verstoße die Deutsche Post gegen den zwischen den Tarifvertragsparteien abgeschlossenen Schutzvertrag. Danach dürfe das Unternehmen bei der Zustellung von Briefen und Paketen maximal 990 Paketzustellbezirke an konzerninterne oder externe Unternehmen vergeben. Für diesen Schutz verzichteten die Beschäftigten unter anderem auf Kurzpausen und arbeitsfreie Tage, so die Gewerkschaft. Mit der Verdi-Forderung nach einer Arbeitszeitverkürzung von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich solle dieser Vertragsbruch kompensiert werden.

Die tarifgebundenen Leiharbeitsunternehmen in Deutschland hielten sich an die Vereinbarung, keine Leiharbeiter als Streikbrecher zu vermitteln, so Verdi. Als Reaktion habe die Deutsche Post trotz Ablehnung der Betriebsräte in den Niederlassungen Brief Münster und Herford 40 Menschen aus Rumänien, 39 aus der Slowakei und 10 aus Polen befristet eingesetzt, offenbar um mögliche Streiks zu unterlaufen, so die Gewerkschaft.

Die Tarifverhandlungen zur Arbeitszeit der rund 140.000 Tarifkräfte bei der Deutschen Post waren am Dienstagabend ohne Ergebnis vertagt worden. Sie sollen am 27. und 28. April in Siegburg fortgesetzt werden.

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