Wirtschaftsnachrichten Weltwirtschaft

Airlines beunruhigt wegen russischer Raketen in Syrien

Berlin | Internationale Luftfahrt-Organisationen und Airlines sind wegen Russlands Einsatz von Marschflugkörpern im Syrien-Konflikt alarmiert. Die "Europäische Agentur für Luftfahrtsicherheit" (EASA) veröffentlichte jetzt eine entsprechende Sicherheitsinformation für Fluggesellschaften, die den Luftraum über dem Kaspischen Meer, dem Iran und dem Irak nutzten, berichtet die Zeitung "Welt". Einige der vielbeflogenen Routen von Europa in den Mittleren Osten und in den Süden Asiens führen durch diesen Luftraum.

Die Situation in der Region könne sich jeden Moment ändern, sagte ein EASA-Sprecher, dennoch sprach die Organisation zunächst keine speziellen Empfehlungen aus. Die französische Fluglinie "Air France" habe am 10. Oktober spezielle Vorkehrungen für den Überflug des Iran und des Kaspischen Meeres getroffen, berichtet die "Welt". Derzeit fliege Air France nicht über den Yemen, den Osten der Ukraine, Syrien, den Irak und Libyen, teilte die Airline mit.

Zudem müsse eine Pufferzone zwischen der vom Überflug verbotenen Zone und der Flugroute eingehalten werden müsse. Nach aktueller Erkenntnis bestehe keine Erfordernis, auf alternative Routen auszuweichen, sagte hingegen eine Sprecherin von Lufthansa. Grundsätzlich sei die Lage volatil.

Deshalb stehe die Lufthansa in ständigem Austausch mit den deutschen und europäischen Flugsicherheitsbehörden, um reagieren zu können, falls die Lage dies erforderlich mache. Das Überfliegen von Krisengebieten ist derzeit eine der größten Herausforderungen für die Luftfahrtsicherheit, sagte EASA-Chef Patrick Ky.

Zurück zur Rubrik Weltwirtschaft

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Weltwirtschaft

Paris | Yves Perrier, Chef von Amundi, dem größten Vermögensverwalter Europas, hat Anleger zu Bescheidenheit gemahnt. Er hält es für nötig, die Anleger "anders zu erziehen". "Einige von ihnen erwarten immer noch Renditen von acht bis zehn Prozent", sagte Perrier im Interview mit dem "Handelsblatt".

SAUDIARABIEN_2012_04_04

Riad | Saudi-Arabien steht vor einem grundlegenden Umbau seiner Wirtschaft. "Wir wollen die Voraussetzungen dafür schaffen, ein hochentwickeltes Industrieland zu werden. Unsere Vorbilder sind Länder wie Deutschland, Japan oder Südkorea", sagte der saudi-arabische Energieminister Khalid Al-Falih dem "Handelsblatt".

Brüssel | Durch das Brexit-Votum steht das lang ersehnte Europäische Patentgericht vor dem Aus. Denn nach dem Referendum der Briten könnte nicht nur das europäische Einheitspatent zusammenbrechen. Auch der geplante Gerichtssitz in London würde keinen Sinn mehr machen.

NEU: Terminkalender Köln

termine_02012015

Der neue report-K Terminkalender für Köln optimiert für Ihr Smartphone:

termine.report-K.de

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets

SONDER-VERÖFFENTLICHUNG
wj_gruenderpreis2016kl

Gründerpreis der Wirtschaftsjunioren Köln 2016
Abgabefrist: 21.8.16
Alle Infos >

--- --- ---

Aktuelle Themen und Informationen der Koelnmesse >

--- --- ---

schoko_PR_boxklein

Schokoladenmuseum Köln: Zeitreise durch die Geschichte von Kakoa und Schokolade >

--- --- ---