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Airlines beunruhigt wegen russischer Raketen in Syrien

Berlin | Internationale Luftfahrt-Organisationen und Airlines sind wegen Russlands Einsatz von Marschflugkörpern im Syrien-Konflikt alarmiert. Die "Europäische Agentur für Luftfahrtsicherheit" (EASA) veröffentlichte jetzt eine entsprechende Sicherheitsinformation für Fluggesellschaften, die den Luftraum über dem Kaspischen Meer, dem Iran und dem Irak nutzten, berichtet die Zeitung "Welt". Einige der vielbeflogenen Routen von Europa in den Mittleren Osten und in den Süden Asiens führen durch diesen Luftraum.

Die Situation in der Region könne sich jeden Moment ändern, sagte ein EASA-Sprecher, dennoch sprach die Organisation zunächst keine speziellen Empfehlungen aus. Die französische Fluglinie "Air France" habe am 10. Oktober spezielle Vorkehrungen für den Überflug des Iran und des Kaspischen Meeres getroffen, berichtet die "Welt". Derzeit fliege Air France nicht über den Yemen, den Osten der Ukraine, Syrien, den Irak und Libyen, teilte die Airline mit.

Zudem müsse eine Pufferzone zwischen der vom Überflug verbotenen Zone und der Flugroute eingehalten werden müsse. Nach aktueller Erkenntnis bestehe keine Erfordernis, auf alternative Routen auszuweichen, sagte hingegen eine Sprecherin von Lufthansa. Grundsätzlich sei die Lage volatil.

Deshalb stehe die Lufthansa in ständigem Austausch mit den deutschen und europäischen Flugsicherheitsbehörden, um reagieren zu können, falls die Lage dies erforderlich mache. Das Überfliegen von Krisengebieten ist derzeit eine der größten Herausforderungen für die Luftfahrtsicherheit, sagte EASA-Chef Patrick Ky.

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