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Citigroup-Chefökonom: 2016 nur noch 2,5 Prozent Wachstum in China

Berlin | Der Chefvolkswirt des US-Bankengiganten Citigroup, Willem Buiter, erwartet für dieses Jahr einen Einbruch des Wirtschaftswachstums in China auf 2,5 Prozent. "Das Wachstum verlangsamt sich drastischer, als viele denken. China kommt einer Rezession sehr nahe", sagte der Ökonom dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe).

"Die offiziellen Daten sprechen von 6,9 Prozent Wachstum im vergangenen Jahr. Tatsächlich ist die Wirtschaft wohl nur um vier Prozent expandiert", so Buiter. "Ich erwarte, dass es 2016 bis auf 2,5 Prozent runtergehen wird. Die Folgen wären steigende Arbeitslosenzahlen, Unternehmenspleiten und die Notwendigkeit, dass die Regierung die Banken oder deren Kreditnehmer retten wird." Buiters Worte unterstreichen die zunehmend skeptische Stimmung unter westlichen Investoren und Ökonomen gegenüber China. Erst kürzlich hatte auch der legendäre Investor George Soros vor einer "harten Landung" des Landes gewarnt.

Auch Deutschland und andere westliche Industrienationen werden sich laut Buiter dem Abschwung in der Volksrepublik und in anderen Schwellenländern nicht entziehen können. "Das hat einen gewaltigen Einfluss. Die Schwellenländer machen mehr als die Hälfte des globalen Bruttoinlandsprodukts und des Welthandels aus. Besonders betroffen sind Exporteure von Kapitalgütern wie Deutschland, Südkorea und Japan", so der Ökonom.

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