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Euro fällt auf tiefsten Stand seit Anfang 2006

Singapur | Der Euro ist am Montag im fernöstlichen Handel auf den tiefsten Stand seit Anfang 2006 gefallen: Kurz nach dem Handelsstart hatte die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,1864 Dollar notiert.

Zuletzt konnte sich der Euro allerdings etwas erholen und lag am Montagmorgen bei 1,1938 Dollar. Am Freitag war er noch mit 1,2002 Dollar gehandelt worden.

Experten begründeten die Verluste unter anderem mit Spekulationen über einen möglichen Austritt Griechenlands aus der Eurozone und der Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB).

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Wien | Österreich will mit einem neuartigen Förderprogramm gegen den europäischen Verdrängungswettbewerb um Arbeitsplätze vorgehen. Geplant ist nach einem Kabinettsbeschluss ein "Beschäftigungsbonus", schreibt die "Süddeutsche Zeitung" (Donnerstagausgabe): Firmen bekommen die Hälfte der Lohnnebenkosten erstattet, wenn sie in Österreich ansässige Arbeitnehmer anstellen. Bundeskanzler Christian Kern sagte der SZ, man wolle damit die im OECD-Vergleich hohe Arbeitslosenquote von zehn Prozent senken.

Mexiko-Stadt | Mexiko hat angekündigt, den Handel mit anderen großen Staaten wie Deutschland auszubauen. "Wir haben begriffen, wie wichtig Deutschland für uns ist und welche gemeinsamen Chancen wir haben", sagte der mexikanische Außenminister Luis Videgaray Caso der "Welt". Die Präsenz deutscher Firmen in Mexiko sei schon gut, aber ausbaufähig, "gerade beim derzeitigen Stand der weltwirtschaftlichen Entwicklung", sagte Videgaray.

Straßburg | Die Abgeordneten des EU-Parlaments haben dem Freihandelsabkommen Ceta zwischen der Europäischen Union und Kanada am Mittwoch in Straßburg mit einer Mehrheit von 408 zu 254 Stimmen zugestimmt.

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