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Neuer Kursrutsch in China: US-Börsen lassen kräftig nach

New York | Nach dem neuerlichen Kursrutsch an den chinesischen Börsen haben die US-Börsen am Donnerstag kräftig nachgelassen: Zum Handelsende in New York wurde der Dow-Jones-Index mit 16.514,10 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 2,32 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 1.945 Punkten im Minus gewesen (-2,15 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 4.315 Punkten (-2,79 Prozent). In China war zuvor der Börsenhandel zum zweiten Mal in dieser Woche vorzeitig abgebrochen worden.

Mit der aktuellen Entscheidung kommt erneut ein neuer Schutzmechanismus zum Einsatz, der Anfang 2016 eingeführt wurde: Er sieht bei einem Rückgang von mehr als fünf Prozent zunächst eine 15-minütige Unterbrechung vor. Bei mehr als sieben Prozent wird der Handel vollständig abgebrochen. Ausschlaggebend für einen Abbruch ist der CSI 300, der die 300 größten festlandchinesischen Aktien beinhaltet.

Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte unterdessen deutlich stärker. Ein Euro kostete 1,0930 US-Dollar (+1,43 Prozent). Auch der Goldpreis konnte profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 1.108,74 US-Dollar gezahlt (+1,36 Prozent).

Das entspricht einem Preis von 32,61 Euro pro Gramm. Der Ölpreis sank unterdessen stark: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend 33,99 US-Dollar (-2,33 Prozent).

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