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US-Börsen lassen deutlich nach - Sorge um weitere Zinserhöhung

New York | Die US-Börsen haben am Freitag deutlich nachgelassen. Zum Handelsende in New York wurde der Dow mit 16.204,83 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 1,29 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 1.875 Punkten im Minus gewesen (-2,09 Prozent), die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 4.010 Punkten (-3,68 Prozent).

Die neuesten US-Arbeitsmarktdaten haben nach Ansicht von Beobachtern die Furcht vor weiteren Anhebungen der Leitzinsen wieder angefacht - und dadurch die Aktienmärkte unter Druck gesetzt. Auch der DAX ging zum Xetra-Handelsschluss mit 9.286,23 Punkten und einem Minus in Höhe von 1,14 Prozent ins Wochenende. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Freitagabend schwächer.

Ein Euro kostete 1,1154 US-Dollar (-0,43 Prozent). Der Goldpreis konnte deutlich profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 1.172,36 US-Dollar gezahlt (+1,07 Prozent). Das entspricht einem Preis von 33,79 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis sank wieder einmal: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend 34,10 US-Dollar (-0,87 Prozent).

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Washington | Die US-Notenbank Federal Reserve lässt ihren Leitzins auch nach ihrer September-Sitzung unverändert bei 0,25 bis 0,5 Prozent. Das teilte die Notenbank am Mittwoch mit. Marktbeobachter hatten zuletzt damit gerechnet, dass der Leitzins unverändert bleibt, da die jüngsten Konjunkturdaten für eine Zinserhöhung zu schlecht waren.

Washington | Die Arbeitslosenquote in den USA hat im August 2016 bereits den dritten Monat in Folge bei 4,9 Prozent gelegen. Das teilte das US-Arbeitsministerium am Freitag in Washington mit. Die Unternehmen in den USA schufen dem Ministerium zufolge rund 151.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft.

Seoul | Das südkoreanische Unternehmen Samsung stoppt vorerst weltweit den Verkauf des Smartphones Galaxy Note 7. Grund seien Akkuprobleme, teilte der Konzern am Freitag mit. Berichten zufolge sollen Akkus beim Laden Feuer fangen. Dem Unternehmen zufolge seien 35 Fälle registriert worden.

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