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Bahn will verstärkt junge Kunden in Nahverkehrszüge locken

Berlin | Die Deutsche Bahn will verstärkt junge Kunden in ihre Nahverkehrszüge locken und weitet dafür ihr Angebot bei Kleingruppen-Tickets aus. Laut eines Berichts der "Welt" wird die DB-Mitfahrer-App für das Bayernticket in diesem Jahr schrittweise für ganz Deutschland ausgeweitet. Mit Hilfe dieser App kann sich der Besitzer eines Ländertickets bis zu vier weitere Mitfahrer suchen und mitnehmen.

Das Länderticket kostet 23 Euro, jeder weitere der bis zu vier Reisenden zahlt fünf Euro. "Wir bieten die App ab der ersten Jahreshälfte auch für die Ländertickets in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und dem Saarland an", sagte ein Bahn-Sprecher. Danach werde man die Resonanz prüfen und ein entsprechendes Angebot für die übrigen Bundesländer machen.

Die Aktion ist ein Strategieschwenk der Bahn. Dass der Inhaber eines Ländertickets vier weitere Fahrgäste mitnehmen kann - was im Fernverkehr auch bei Monatskarten gilt -, ist nicht neu. Allerdings ist dieses Kleingruppenticket für gemeinsam reisende Bekannte, Arbeitskollegen oder Familien gedacht.

Dass sich Bahnnutzer, die sich nicht kennen, zu Kleingruppen zusammenschließen, hat die Bahn stets argwöhnisch beobachtet, weil das Unternehmen in vielen Fällen von gewerbsmäßigen Weiterverkauf ausging. Diesen Widerstand gibt die Bahn nun auf, weil sie verstärkt junge Leute für den Nahverkehr gewinnen will: "Gerade junge Menschen nutzen digitale Angebote, um mobil zu sein. Sie vernetzen sich auf Portalen, und wenn wir dem nichts entgegen halten, werden wir abgehängt", sagte der Bahn-Sprecher.

Im Fernverkehr will Berthold Huber, der neue Chef des DB-Personen- und Schienengüterverkehrs, die Fahrgastzahlen durch eine Neuauflage des 19-Euro-Tickets steigern. Das ist ab Februar wieder zu haben. Für 19 Euro kann man damit in den Fernzügen oder im IC-Bus zweiter Klasse auf einer Verbindung durch ganz Deutschland fahren. Allerdings ist man an bestimmte Züge gebunden. Das neue 19-Euro-Ticket wird es erneut nur für einen begrenzten Zeitraum geben. Details dazu will die Bahn Anfang kommender Woche bekanntgeben.

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