Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

Burda will Investmentgeschäft im Internet weiter ausbauen

München | Das Münchener Unternehmen Hubert Burda Media will das Investmentgeschäft im Internet weiter ausbauen. "Wir denken als Investoren. Dazu gehören Einstieg und Exit", sagte Vorstandschef Paul-Bernhard Kallen dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe).

So habe Burda mit dem zwischenzeitlichen Engagement beim Tierprodukte-Portal Zooplus das eingesetzte Kapital versechzehnfacht. Burda sei heute bereits an 40 Tech-Firmen beteiligt, so Kallen. "Fünf, sechs Projekte stehen immer auf der Liste für einen potenziellen Kauf oder Verkauf. Nur wenn wir gelegentlich Erträge mitnehmen, haben wir Luft für nötige Investitionen." Im Jahr 2015 steckte das Unternehmen demnach 280 Millionen Euro in neue Projekte, 150 Millionen mehr als im Vorjahr. Bedingt durch den Verkauf von Zooplus sank der Umsatz von 2,4 Milliarden auf 2,2 Milliarden Euro Umsatz.

Sorgen bereiten Burda-Chef Kallen die Entwicklungen in Russland, der Ukraine, Polen und der Türkei seit 2012: "Fast 20 Prozent unseres Gesamtumsatzes sind schlicht verpufft." Man sei "unter die Räder der Geopolitik gekommen". Burda betreibe in Russland nun eher ein Lizenz- und Dienstleistungsgeschäft als einen klassischen Verlag.

Insgesamt habe sich Burda zu einem Strategiewechsel entschlossen. "Während wir in den vergangenen zehn Jahren stark im Osten investiert haben, werden wir uns nun Richtung Westen orientieren – und das eher digital als in Print." Konkret nannte Kallen die USA, Kanada, Großbritannien, Skandinavien und Frankreich als interessante Märkte. "Dort ist das geopolitische Risiko sichtbar kleiner."

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

Berlin | Unter führenden Ökonomen wächst die Sorge vor den Folgen der expansiven Politik der Zentralbanken. Allerdings sehen die Experten die Schuld weniger bei den Währungshütern, sondern vielmehr bei der Politik, die die Zentralbanken in eine Art Zwangslage bringt: "Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Geldpolitik keine nachhaltigen Effekte auf Wachstum und Beschäftigung hat", sagte der Wirtschafts-Nobelpreisträger des Jahres 2004, Edward Prescott, der "Welt am Sonntag" (25. September 2016). Eigentlich bestehe die Kernaufgabe einer Notenbank darin, ein effizientes Bezahl- und Kreditsystem bereitzustellen.

Stromtrasse_280620157

Berlin | Auch die Übertragungsnetzbetreiber Amprion und TransnetBW erhöhen zum 1. Januar 2017 die Netzentgelte. Das berichtet "Bild" (Samstag) mit Verweis auf Unternehmensangaben. Bei TransnetBW liege der Anstieg bei rund fünf Prozent, Amprion beschließe in der kommenden Woche eine Erhöhung um voraussichtlich zehn bis zwölf Prozent, berichtet die Zeitung weiter.

Berlin | Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) plant offenbar, in den kommenden vier Jahren zusätzliche 2,4 Milliarden Euro für die Deutsche Bahn zu verwenden: Der Staatskonzern könne das Geld zum Beispiel für neue Züge und neue Technik ausgeben, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (Mittwochsausgabe) unter Berufung auf Regierungskreise.

NEU: Terminkalender Köln

termine_02012015

Der neue report-K Terminkalender für Köln optimiert für Ihr Smartphone:

termine.report-K.de

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets