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Chefaufklärer Delius hält BER für "final gescheitert"

Berlin | Martin Delius, Vorsitzender des Berliner Flughafen-Untersuchungsausschusses, fordert einen radikalen Neuanfang am Pannen-Airport BER: "Das Projekt BER ist final gescheitert", sagte Delius dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Statt ständig teure Manager einzustellen und dann herauszuwerfen, müssen wir die Strukturen ändern."

Der Piraten-Fraktionschef im Berliner Abgeordnetenhaus schlägt vor, die Flughafengesellschaft Berlin/Brandenburg (FBB) aufzuspalten: "Die FBB ist mit dem Neubau hoffnungslos überfordert. Die Verantwortlichen haben den Überblick verloren, das Unternehmen ist kaputt", sagte Delius. Er reagiert damit auf jüngste Pannenmeldungen, wonach Teile des neuen Hauptstadtflughafens einsturzgefährdet sind. Von der Aufspaltung der FBB in eine Betreiber- und eine Projektgesellschaft verspricht sich der Piratenpolitiker verlässlichere Informationen über den Fortgang der Baustelle und die Kosten.

"Wahrscheinlich kommt dann heraus, dass es aus Steuerzahlersicht günstiger ist, den Verkehr über Tegel, Schönefeld und Leipzig/Halle abzuwickeln", so Delius. "Und dann können wir das Kapitel BER einfach schließen."

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