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DAX schließt nach neuem Kursrutsch in China unter 10.000 Punkten

Frankfurt/Main | Nach dem neuerlichen Kursrutsch an den chinesischen Börsen hat der DAX am Donnerstag kräftig nachgelassen. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 9.979,85 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 2,29 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. In China war zuvor der Börsenhandel zum zweiten Mal in dieser Woche vorzeitig abgebrochen worden.

Mit der aktuellen Entscheidung kommt erneut ein neuer Schutzmechanismus zum Einsatz, der Anfang 2016 eingeführt wurde: Er sieht bei einem Rückgang von mehr als fünf Prozent zunächst eine 15-minütige Unterbrechung vor. Bei mehr als sieben Prozent wird der Handel vollständig abgebrochen. Ausschlaggebend für einen Abbruch ist der CSI 300, der die 300 größten festlandchinesischen Aktien beinhaltet.

Auch der Dow geriet unter Druck: Am Nachmittag wurde der Index mit 16.744,88 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,96 Prozent im Vergleich zum vorherigen Handelstag. Der Nikkei-Index hatte zuletzt ebenfalls nachgelassen und mit einem Stand von 17.767,34 Punkten geschlossen (-2,33 Prozent). Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Donnerstagnachmittag stärker.

Ein Euro kostete 1,0849 US-Dollar (+0,67 Prozent). Der Goldpreis konnte profitieren, am Nachmittag wurden für eine Feinunze 1.104,41 US-Dollar gezahlt (+0,96 Prozent). Das entspricht einem Preis von 32,73 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagnachmittag 35,06 US-Dollar (+0,76 Prozent).

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