Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

lev_BABbruecke_12102012m

Die Leverkusener Autobahnbrücke ist ein Symbol maroder Verkehrsinfrastruktur

DGB will schnelle Investitionen in Straßen und Brücken

Berlin / Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) drängt Bund und Länder, "die Verkehrsinfrastruktur nicht noch weiter auf Verschleiß zu fahren". DGB-Vorstand Stefan Körzell sagte der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Dienstag): "Es muss massiv investiert werden. Und es muss vor allem schnell investiert werden."

Weitere Zeitverluste könne sich Deutschland angesichts unzähliger maroder Brücken, Straßen und Schleusen nicht leisten, betonte Körzell mit Blick auf die Bodewig-Kommission, die am Dienstag ihren Abschlussbericht vorlegt. Die Expertengruppe unter der Leitung des ehemaligen Bundesverkehrsministers Kurt Bodewig (SPD) hat im Auftrag der Länder untersucht, wie die Prozesse im Fernstraßenbau optimiert werden können und welche Finanzierungswege sich anbieten. Der DGB drängt darauf, alle Verkehrswege, also auch Schienen- und Schifffahrtswege, auch künftig staatlich zu finanzieren.

"Öffentlich-Private-Partnerschaften (ÖPP) sind langfristig teurer, wie der Bundesrechnungshof belegt hat. Und sie sind auch auf kurze Sicht teurer", sagte Körzell. Er verwies auf die aktuell extrem niedrigen Zinsen auf dem Kapitalmarkt.

Dadurch könne der Staat die Sanierung von Verkehrswegen sehr günstig finanzieren, zum Teil sogar zu negativen Zinsen. Der DGB fordert zudem, Investitionen in die öffentliche Infrastruktur aus der Berechnung der staatlichen Schulden herauszunehmen, wie es auch der Sachverständigenrat der Bundesregierung vorgeschlagen habe. Es gehe schließlich um Investitionen, "von denen Generationen von Bürgern profitieren" und nicht um Konsumausgaben.

Zurück zur Rubrik Wirtschaft Deutschland

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Wirtschaft Deutschland

golf_vw_22082016

Wolfsburg | aktualisiert | Der Autoriese Volkswagen hat sich mit seinen Zulieferern geeinigt. Die Lieferung benötigter Komponenten für das Modell Golf soll so schnell wie möglich wieder anlaufen, hieß es aus Wolfsburg. Beide Seiten kündigten eine Gemeinsame Erklärung an.

golf_vw_22082016

Wolfsburg | Die Produktion des VW-Modells Golf im Stammwerk Wolfsburg steht still. Auch in Emden und Zwickau ruht der Betrieb. Für die Werke in Braunschweig und Kassel werde Kurzarbeit geprüft.

vw_22092015b

Wolfsburg | Hinter dem Lieferstreik von zwei VW-Zulieferunternehmen steckt offenbar eine mittlere zweistellige Millionenforderung gegen den Wolfsburger Autokonzern. Die "Süddeutsche Zeitung" schreibt in ihrer kommenden Ausgabe, dass die Prevent-Firmen Car Trim und ES Automobil Guss angeblich insgesamt 58 Millionen Euro von VW fordern. Auslöser des Streits war laut des Berichts eine von VW und Porsche gekündigte Entwicklungskooperation mit Car Trim aus dem sächsischen Plauen.

NEU: Terminkalender Köln

termine_02012015

Der neue report-K Terminkalender für Köln optimiert für Ihr Smartphone:

termine.report-K.de

icons_sm_12092015w

Facebook     |     Twitter     |     RSS

digital_21122014

Aktuelle Nachrichten zur Netzpolitik und Netzökonomie in Deutschland.
---
Digitale Gadgets

SONDER-VERÖFFENTLICHUNG
wj_gruenderpreis2016kl

Gründerpreis der Wirtschaftsjunioren Köln 2016
Abgabefrist: 21.8.16
Alle Infos >

--- --- ---

Aktuelle Themen und Informationen der Koelnmesse >

--- --- ---

schoko_PR_boxklein

Schokoladenmuseum Köln: Zeitreise durch die Geschichte von Kakoa und Schokolade >

--- --- ---