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Henkel-Chef sieht sein Unternehmen vor strategischem Neubeginn

Düsseldorf | Der scheidende Henkel-Chef Kasper Rorsted sieht sein Unternehmen vor einem strategischen Neubeginn. "In den kommenden sechs Monaten wird die Strategie bis 2020 fertig entwickelt", sagte er im Interview mit dem "Handelsblatt" (Dienstagsausgabe). Und dabei stehen auch weitere Zukäufe auf der Agenda.

"Wir haben keine Schulden mehr und deshalb einen sehr großen Spielraum", so Rorsted. Er gehe davon aus, dass auch in Zukunft Zukäufe getätigt werden. Er persönlich habe sich entschieden, nicht noch einmal fünf Jahre zu verlängern, um diese Strategie mitzuprägen.

"Für mich war einfach die Zeit reif für eine neue Herausforderung", so Rorsted. Er sei auch persönlich der Ansicht, dass ein Vorstandsvorsitzender ein Unternehmen nicht zu lange führen sollte. Rorsted war acht Jahre Chef von Henkel.

Für Rorsted ist es ein Rückzug auf Raten: Obwohl er erst im Oktober auf den Chefposten bei Adidas wechselt, hat er die Zukunftsplanung für Henkel ganz bewusst in die Hände seines Nachfolgers Hans Van Bylen gelegt. Wenn es in Vorstandssitzungen in den kommenden Monaten um die Strategie geht, "werde ich bei diesem Punkt der Agenda nicht teilnehmen", so Rorsted.

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