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Pilotenstreik: Lufthansa streicht Hunderte Flüge

Frankfurt/Main | Wegen des für Mittwoch angekündigten Pilotenstreiks hat die Lufthansa bisher über 700 Kurz- und Mittelstreckenflüge gestrichen. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) hatte am Montagabend angekündigt, am Mittwoch von 00.01 bis 23.59 Uhr deutschlandweit Kurz- und Mittelstreckenflüge zu bestreiken. Flüge der Lufthansa-Tochterunternehmen Germanwings und Eurowings seien nicht betroffen.

Die Lufthansa bezeichnete die Streikankündigung als unverhältnismäßig. "Sie ist umso unverständlicher, da wir der VC in den vergangenen Tagen substanziell entgegengekommen sind und für heute weitere Tarifverhandlungen vereinbart hatten", sagte Lufthansa-Personalchefin Bettina Volkens am Dienstag. "Nach dem erneuten Streikaufruf unmittelbar nach unserem verbesserten Übergangsversorgungsangebot und ohne den vereinbarten Verhandlungstermin zum Vergütungstarifvertrag am heutigen Tage abzuwarten, sehen wir keine Lösungsbereitschaft bei der VC", so Volkens weiter.

Deshalb habe Lufthansa die heutigen Gespräche mit der VC abgesagt und ihr Angebot auf eine Erhöhung der Vergütung zurückgezogen. Hauptstreitpunkt in dem Tarifstreit ist die Altersversorgung der Piloten. Die Piloten wehren sich gegen eine Anhebung der Altersgrenze für die Übergangsversorgung, die es Piloten erlaubt, ab dem Alter von 55 Jahren in den bezahlten Frühruhestand zu gehen.

Lufthansa-Piloten der Langstrecke am Donnerstag zum Streik aufgerufen

Die Gewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) ruft ihre Mitglieder bei Lufthansa auch am Donnerstag 00:01 Uhr bis 23:59 Uhr zum Arbeitskampf auf: Deutschlandweit sollen die Langstreckenflüge der Lufthansa sowie die Flüge der Lufthansa Cargo bestreikt werden, teilte die Gewerkschaft am Dienstagabend mit. Flüge der Lufthansa-Tochterunternehmen Germanwings und Eurowings seien nicht betroffen. Erst am Montagabend hatte die Gewerkschaft zu Streiks auf Kurz- und Mittelstreckenflügen am Mittwoch aufgerufen.

Die Lufthansa hatte daraufhin weitere Gespräche abgesagt. Hauptstreitpunkt in dem Tarifstreit ist die Altersversorgung der Piloten. Die Piloten wehren sich gegen eine Anhebung der Altersgrenze für die Übergangsversorgung, die es Piloten erlaubt, ab dem Alter von 55 Jahren in den bezahlten Frühruhestand zu gehen.

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