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US-Behörde: VW muss sich auf Diesel-Rückkäufe in einstellen

Los Angeles | Der VW-Konzern muss sich nach Angaben von Mary Nichols, der Chefin der kalifornischen Umweltbehörde Carb, darauf einstellen, einen Teil der von dem Abgas-Skandal betroffenen Diesel-Fahrzeuge in den USA zurückzukaufen. "Wir sprechen hier über drei verschiedene Generationen von Fahrzeugen", sagte Nichols im Interview mit dem "Handelsblatt" (Freitagsausgabe).

"Es scheint, als ob die jüngste Generation an Autos mit einer neuen Software zurück zu den vorgeschriebenen Emissionsstandards gebracht werden kann. Die mittlere Generation dürfte zusätzlich zur Software auch eine Hardware-Komponente erfordern. Und die ältesten Autos, die der ersten Generation, könnten nachgerüstet werden müssen", sagte Nichols. Das bereite der Behörde jedoch Sorgen.

Erfahrungen aus der Vergangenheit mit anderen Herstellern hätten gezeigt, dass Nachrüsten oft nicht so gut funktioniere wie geplant. "Deshalb denke ich, es ist ziemlich wahrscheinlich, dass VW wenigsten einen Teil der Flotte von den Besitzern zurückkaufen muss", sagte Nichols. Die Carb-Chefin fordert die Wolfsburger zudem auf, ein Umweltkonzept vorzulegen, das die zusätzlichen Emissionen der Fahrzeuge kompensiert.

"Was uns im Moment Sorgen macht, ist, dass der Umwelt-Aspekt nicht die Aufmerksamkeit bekommt, die wir uns wünschen würden", kritisiert Nichols. "Ganzseitige Anzeigen in der Zeitung zu schalten und den Kunden 1.000 Dollar anzubieten, ist ja nett. Aber das ist noch nicht einmal ansatzweise genug, um das Ausmaß des Schadens zu thematisieren."

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