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VW überprüft Werksbelegungen

Berlin | Der VW-Skandal um manipulierte Diesel-Motoren sorgt bei der spanischen Konzern-Tochter Seat für Unruhe. Nach Angaben von Seat-Betriebsratschef Matías Carnero überlegt VW, die Produktion des Geländewagens Audi Q3 aus Spanien abzuziehen und dafür die Fertigung des Audi A1 von Brüssel nach Spanien zu holen, berichtet das "Handelsblatt" (Montagausgabe). "Für uns wäre das eine Katastrophe", sagte Carnero.

Der Q 3 ist der einzige Premiumwagen, der in Spanien produziert wird. Für ihn braucht man deutlich mehr Arbeitsstunden als für den A1. Die Seat-Mitarbeiter sorgten sich deshalb um ihre Jobs, so Carnero. Seat erklärte, das seien Gerüchte, die man nicht kommentiere.

Auch VW äußert sich nicht. Derzeit würden viele Werksbelegungen überprüft. Das sei Teil der neuen Strategie von Konzernchef Matthias Müller: Er wolle die Fabriken effizienter auslasten, Synergien heben und Kosten sparen.

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