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Verdi: Deutsche Krankenhäuser nachts personell unterbesetzt

Berlin | Deutschlands Krankenhäuser sind nach Angaben der Gewerkschaft Verdi während der Nacht personell "zum Teil gefährlich unterbesetzt". In mehr als der Hälfte aller Fälle müsse eine Pflegekraft alleine 25 Patienten betreuen, so das Ergebnis einer bundesweit erhobenen Stichprobe der Gewerkschaft. "Das Patientenwohl ist immer häufiger ernsthaft gefährdet", erklärte Verdi-Bundesvorstandsmitglied Sylvia Bühler.

"Höchst bedenklich" sei die Besetzung gerade auch auf Intensivstationen. Dort müsse eine Pflegekraft im Schnitt 3,3 Patienten versorgen. Immer häufiger würden die Pflegekräfte in der Praxis mit mehr als sechs Schwerkranken konfrontiert.

"Das ist gefährlich fahrlässig", so Bühler. Die lückenhafte Besetzung könne auch unmittelbar gesundheitliche Folgen haben. So sei der Stichprobe zufolge immer seltener Gelegenheit, die vorgeschriebenen Hygieneprozeduren einzuhalten und beispielsweise die Hände zu desinfizieren.

Immer mehr Pflegekräfte litten zudem unter den Folgen der Belastung. "Die Politik muss jetzt endlich mit verbindlichen Personalvorgaben für Sicherheit und Entlastung sorgen", fordert Bühler. Markt und Wettbewerb können nach Angaben der Gewerkschaft diesen Zustand nicht bessern.

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