Wirtschaftsnachrichten Wirtschaft Deutschland

Vonovia will in Berlin 10.000 Wohnungen bauen

Berlin | Der Wohnungskonzern Vonovia will sich im großen Stil im Neubau von Wohnungen mit Schwerpunkt in Berlin engagieren: "Bei Zustimmung zur Transaktion wären das 10.000 Wohnungen in den kommenden zehn Jahren. Das ist die Hälfte dessen, was wir bundesweit planen" sagte der für das operative Geschäft verantwortliche Vorstand Klaus Freiberg dem "Tagesspiegel" (Donnerstagsausgabe). "Alleine in diesem Jahr werden wir insgesamt für einen dreistelligen Millionenbetrag modernisieren, Dächer aufstocken und Grundstückslücken schließen."

Es gehe dabei um bezahlbaren Wohnraum. "Wir peilen Kosten von 1.700 bis 1.800 Euro je Quadratmeter bei Neubauten an", sagte Freiberg. Mit dem Neubau von Wohnungen für 4.000 Euro pro Quadratmeter oder Luxussanierungen bekomme man die Nachfrage nicht in den Griff.

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EZB lässt Leitzins unverändert

Frankfurt/Main | Die Europäische Zentralbank (EZB) hat ihren Leitzins und den Einlagenzins nicht verändert und bei 0,00 beziehungsweise minus 0,40 Prozent belassen. Das teilte die Notenbank am Donnerstag mit. Auch den Zinssatz für die sogenannte Spitzenrefinanzierungsfazilität, zu dem sich Geschäftsbanken im Euroraum kurzfristig Geld bei der EZB beschaffen können, beließen die Notenbanker weiter bei 0,25 Prozent.

Karlsruhe | Das Bundesverfassungsgericht hat eine Verfassungsbeschwerde gegen die Einführung des sogenannten Bestellerprinzips bei Maklerprovisionen für Wohnraummietverträge abgewiesen. Die mit dem Mietrechtsnovellierungsgesetz vorgenommene Normierung des Bestellerprinzips für Wohnungsvermittlungen genüge den verfassungsrechtlichen Anforderungen, erklärte das Gericht am Donnerstag. Der Gesetzgeber bringe "die sich gegenüberstehenden Interessen von Wohnungssuchenden und Wohnungsvermittlern in einen Ausgleich, der Verhältnismäßigkeitsanforderungen gerecht" werde

Wiesbaden | Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im Juni 2016 um 2,2  Prozent niedriger als im Juni 2015.

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