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ZEW-Konjunkturerwartungen im September deutlich gesunken

Mannheim | Die mittelfristigen Konjunkturerwartungen von Finanzanalysten und institutionellen Investoren haben sich im September deutlich verschlechtert: Der entsprechende Index fiel von 25,0 Zählern im August auf 12,1 Punkte. Das teilte das Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) am Dienstag in Mannheim mit. Auch die Konjunkturerwartungen für die Eurozone verschlechterten sich im September deutlich: Gegenüber August ging es um 14,3 Zähler auf 33,3 Punkte nach unten.

Die Bewertung der momentanen konjunkturellen Lage in Deutschland steigt hingegen leicht um 1,8 Punkte auf 67,5 Zähler. Auch der Indikator für die konjunkturelle Lage in der Eurozone stieg leicht: Hier ging es um 0,6 Zähler auf minus 9,7 Punkte nach oben. "Die Konjunkturabschwächung in den Schwellenländern dämpft den Ausblick für die exportorientierte deutsche Volkswirtschaft. Während das Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal noch stark von der Außenhandelsnachfrage geprägt war, dürften vom Export künftig weniger positive Wachstumsimpulse ausgehen", sagte ZEW-Präsident Clemens Fuest mit Blick auf die Zahlen.

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