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Köln, 17.1.2009, 0:45 Uhr > Die erste Sitzung in der noch jungen Session begann gestern mit einem Frühstart. Das Dreigestirn in dessen Hofburg die Große Braunsfelder Karnevalsgesellschaft feierte kam überpünktlich zum Auftritt und beglückte die Gäste mit einem Turbo-Auftritt auf der Prunk- und Kostümsitzung.
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Foto oben: Jupp Menth eröffnete den Reigen der Redner auf der Prunk- und Kostümsitzung der Grossen Braunsfelder.
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Ultrastarkes Programm und Nonstop Sitzung
Jupp Menth der nach dem Dreigestirn den Eisbrecher auf der Sitzung machte, fragte erst einmal ob er Kölsch sprechen könne… und erhielt ein vielstimmiges Ja! Die Sitzung der Großen Braunsfelder verzichtet auf den Auftritt eines Korps und bot neben dem Kleeblatt – so nennt man die bekanntesten Musikgruppen im Kölner Karneval – in der ersten Abteilung den Rednerschwerpunkt. Nach Jupp Menth schloss nahtlos „Ne Hausmann“ an. Dann gab es die Räuber um die Glieder zu lockern und „Ne Knallkopp“ trainierte wieder die Lachmuskeln. Dann ging es bei der Nonstop-Sitzung Schlag auf Schlag, „Paveier“, „Bläck Fööss“, „Blötschkopp“, „Die Höhner“, die „Kölner Rheinveilchen“ und zum Finale Brings.
Jeckes Jubiläum 3 x 11 Jahre jung
Die Gesellschaft feiert jeckes Jubiläum. 3 x 11 Jahre, denn im Jahr 1976 gründete man sich. Und dies repräsentierte auch der Elferrat, der im Durchschnitt 33 Jahre alt war und bis auf den Sitzungspräsident von den „Junge Braunsfelder“ gestellt wurde. Ehrengäste waren Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma, Friedhelm Funkel, Trainer Eintracht Frankfurt, Manfred Simon, der Leiter der Mercedes Niederlassung Köln und Udo Josef Lammerting von der LIG Lammerting Immobilien Gruppe. Mit den 33 Jahren gehört die Grosse Braunsfelder zu den jüngeren Karnevalsgesellschaften, mit hohem Renomee. Der von der KG veranstaltete Ball Raderdoll ist nicht nur Promisammelbecken als vielmehr legendär.
Wie alles begann
Wie so oft im Karneval waren die Gründer schon im Karneval aktiv, allerdings bei einer anderen Gesellschaft. Gemeinsam betrieb man einen Sparverein, das gemeinsame Sparguthaben legte man kulinarisch oder beim feiern an. Dann kam man auf die Idee, wir gründen eine KG. Als Symbol wählten die Gründer ein wertvolles Glas aus der Römerzeit, das sich heute im Römisch-Germanischen Museum befindet. Es ist ein so genanntes Diatretglas mit der Inschrift: „Trinke, damit Du gut lebst“. Heute hat die Gesellschaft über 230 Mitglieder.
Andi Goral für report-k.de / Kölns Internetzeitung |