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Schweinegrippe, Krise und Bützen – die traumhaften Orden des Festes in Gold 2010

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Köln, 6.1.2010, 17:55 Uhr >
Die Orden des Festes in Gold sind echte Schmuckstücke, kreativ, originell und allesamt Unikate. Denn sie werden von den Auszubildenden des Goldschmiedehandwerks angefertigt. Thema das Motto des Rosenmontagszuges: „In Kölle jebützt“. 18 Arbeiten wurden eingereicht und von einer fachkundigen Jury begutachtet. Und es sind auch in diesem Jahr wundervolle Stücke dabei.
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Foto oben: 1. Platz in der Kategorie "Handwerkliche Ausführung" für den Orden als Dose mit Dom von Julia Lange aus dem Litharion Christian Heyden, Köln. Titel des Ordens: "Kölsche Trauringe".
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Fotostrecke: Die prämierten Orden >>>
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Der erste Preis in der Kategorie Ideenreichtum und Originalität: Ina Jauk aus der Goldschmiede Hans-Jürgen Alius mit einem Spiel zum Thema Schweinegrippe und Karneval.
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Die Siegerin kommt aus Köln
62 Jahre jung ist der Verein „Fest in Gold“ und auch in diesem Jahr hat der Verein zur Studienförderung der Junggoldschmiede einen Ordenswettbewerb ausgeschrieben. Beteiligt haben sich 18 Auszubildende, die auch von ihren Ausbildungsunternehmen unterstützt wurden. Aus Köln kamen sieben Teilnehmer aus folgenden Betrieben: Die Goldschmiede Franz-Heinrich Hartmann, Hans-Jürgen Alius, Ingo Tellmann, Christian Heyden (Zwei Teilnehmer), Der Schmuckdoktor und Hans Reiferscheid.

Aus der Goldschmiede von Christian Heyden stammt die 1. Preisträgerin in der Kategorie handwerkliche Ausführung Julia Lange mit ihrer Arbeit „Kölsche Trauringe“. Ein ganz besonderer Orden, der eigentliche eine Dose ist. Auf dem Deckel steht das Motto und als Griff fungiert ein Minidom. In der Dose versteckt finden sich zwei Ringe, die zwei Gesichter zeigen. Sieht man auf die Aufsicht ergibt die Trennlinie den Rhein und dort wo der Dom steht sieht man eine Pappnase. Den 2. Platz in der Kategorie Handwerkliche Ausführung errang Daniela Falge aus der Meistergoldschmiede Kürten, den dritten Platz Daniela Nott aus der Goldschmiede Danja Ast. In der Kategorie Ideenreichtum und Originalität errang den 1. Platz Ina Jauk aus der Goldschmiede Hans-Jürgen Alius mit einer wundervollen Arbeit mit dem Titel „Übertrag des Virus“ oder „H1N1 jebützt“. Der Orden basiert auf der Form eines Schachspiels und stellt die Frage „Wird die Schweinegrippe gewinnen, oder können sich die Teilnehmer des Kölner Karnevals rechtzeitig in Sicherheit bringen? Zentrale Figur ein goldenes Schwein. Den zweiten Platz errang Annika Lohsträter aus dem Litharion Christian Heyden und denn dritten Platz Nadine Eckert aus der Goldschmiede Sotos, Ingo Telkmann. Zusätzlich verteilte die Jury 10 Sonderpreise, so dass am Ende die wohl sehr begeisterte Jury bis auf zwei Orden alle auszeichnete.

Der Jury gehörten an: Franz-Josef Knieps, Präsident der Handwerkskammer zu Köln, Dr. Klaus Tiedeken, Mitglied des Vorstandes der Kreissparkasse Köln, Tobias Kreiten, Fest in Gold, Markus Ritterbach, Präsident des Festkomitees Kölner Karneval, Nicolai Lucks, Kreishandwerkmeister, Fritz Schramma, ehemaliger Oberbürgermeister und Frank Wallraf, Fest in Gold. Die Handwerkskammer machte deutlich welcher Aufwand hinter den einzelnen Stücken steht, so wurden teilweise bis zu 140 Arbeitsstunden investiert und dazu kommen noch Material und Werkzeug. Die Stücke und da kann man der Kammer nur zustimmen, erzählen Geschichten und vermitteln ein tolles Bild von handwerklicher Schaffenskraft und darüber hinaus von der Einzigartigkeit und Wirkung des Unikats. Die Stücke sind ab dem 13. Januar in der Kassenhalle der Kreissparkasse Köln zu sehen, bis sie am 5. Februar bei der Handwerkskammer Köln an ausgewählte Persönlichkeiten verliehen werden. Der Besuch der Ausstellung ist sehr zu empfehlen.
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Andi Goral für report-k.de / Kölns Internetzeitung

Karneval / Session 09/10


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