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02.09.2010 23:32

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Für Demokratie - gegen Rechtsextremismus“ - Tagung von Innenministerium und der Stadt Köln

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Köln, 8.2.2010, 17:25 Uhr
> Rund 150 Experten aus Politik, Verwaltung und zivilgesellschaftlichen Initiativen diskutierten heute über Strategien zur Bekämpfung des Rechtsextremismus.

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Foto oben: Der Nordrhein-Westfälische Innenminister Dr. Ingo Wolf kämpft aktiv gegen Rechtsextremismus.
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Schon Kinder und Jugendliche aufklären
Eröffnet wurde die Fachtagung im Rathaus durch Reden des Kölner Oberbürgermeisters Jürgen Roters, sowie des Nordrhein-Westfälischen Innenminister Dr. Ingo Wolf. „Wir wollen hier in Köln keine Rechtsextremisten“. Roters definierte seine Botschaft eindeutig. Es gebe keine Alternative zur Demokratischen Struktur. „Trotzdem muss uns die geringe Wahlbeteiligung etwa bei den letzten Kommunalwahlen und die Politikverdrossenheit nachdenklich stimmen“, so der OB. Immerhin haben im letzten Jahr mehr als 20.000 Kölner Bürger der Rechtsextremistischen Partei „pro Köln“ gegeben, was rund 3.500 Stimmen mehr waren als im Jahr 2004. „Wir in Köln wollen diese Form des Radikalismus von „pro Köln“ nicht und gehen den Kampf gegen den Rechtsradikalismus an“, sagte Roters entschlossen. Auch NRW-Minister Dr. Ingo Wolf erklärte wie wichtig es sei, gerade jungen Menschen mit diesem Thema zu konfrontieren und aufzuklären. „Wir haben zum Beispiel Comics für Jugendliche, durch die sie die Gefahren des Rechtsextremismus schnell begreifen“, so der Minister.



Nicht auf rechtsextremistische Vereinigungen hereinfallen
Während der anschließenden Talkrunde befragte die Journalistin Ferdos Forudastan etwa Bürgermeister des Stadtbezirks Ehrenfeld, Josef Wirges, oder Burkhard Freier vom Verfassungschutz NRW auch über Konzepte gegen den Rechtsextremismus. Burkard Freier wies dabei auf die Gefahren von „pro Köln“ und anderen als extremistisch geltenden  Parteien hin. „pro Köln“ versucht schleichend mit versteckten Botschaften, etwa Muslime pauschal in Köln zu dezimieren“, so Freier. Auch Bürgermeister Wirges warnte vor der „rechtsextremistischen Vereinigung". „Parteien wie die NPD oder pro Köln griffen Themen wie Globalisierung und Harz IV auf, um fremden- und demokratiefeindliche Einstellungen unter dem Deckmantel des „Sich Kümmerns“ vor Ort in die Gesellschaft zu transportieren und Ängste bei Bürgern zu schüren.“, so Aussagen auf der Veranstaltung. Das „Sich kümmern“ müssten allerdings die demokratischen Parteien übernehmen.

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Isabel May für report-k.de/ Kölns Internetzeitung

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