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Bauindustrie NRW wehrt sich gegen Pauschalverurteilung

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Köln, 4.3.2010, 09:30 Uhr > Die Bauindustrie NRW forderte heute die uneingschränkte Aufklärung der Vorfälle beim Kölner U-Baun-Bau. Denn nur so könne dauerhafter Schaden von der Baubranche abgewertet werden.
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„Die Bauindustrie NRW fordert im Interesse der Bauunternehmer und der gesamten Baubranche von allen Beteiligten am Kölner U-Bahn Bau die uneingeschränkte Aufklärung der Vorfälle“, betont Andreas Schmieg, Präsident des nordrhein-westfälischen Bauindustrieverbandes. Nur so könne dauerhafter Schaden von der Baubranche abgewendet werden. Nach dem derzeitigen Sachstand beteilige sich der Bauindustrieverband jedoch weder an unseriösen Spekulationen über mögliche Ursachen noch an Vorverurteilungen. Auch dürfe das mögliche Fehlverhalten einzelner Mitarbeiter nicht pauschal auf die rund 300.000 in NRW im Baugewerbe Beschäftigten übertragen werden. Damit gefährde man eine Vielzahl von Arbeitsplätzen in einem der wichtigsten Wirtschaftszweige Nordrhein-Westfalens.

Mögliches Versagen darf nicht akzeptiert werden
„Umso wichtiger ist es, verlorenen gegangenes Vertrauen in die Baubranche durch Transparenz wieder zu gewinnen“, fordert Andreas Schmieg. Das erfordere jetzt eine intensive, schnellstmögliche und lückenlose Ursachenforschung der Vorfälle beim Kölner U-Bahn Bau sowie die anschließende Problembeseitigung. „Das mögliche Versagen von Handelnden am Bau darf auf keinen Fall akzeptiert werden“, fasst Schmieg zusammen. Dies gelte für die Bauausführung sowie für die Bauaufsicht. Eine Bewertung der Vorfälle und daraus entstehende notwendige Konsequenzen zur zukünftigen Fehlervermeidung könne aber erst dann vorgenommen werden, wenn gesicherte Fakten und endgültige Ergebnisse vorliegen. Heute notwendiger denn je sei die Fortsetzung unserer Qualitätsdiskussion mit allen Partnern am Bau, auch den Bauherren.
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