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Köln, 28.05.2006, 12:30 Uhr > Auf Einladung des OB traten am Mittwoch (24.05.2006) erstmals Vertreter von rund 20 Religionsgemeinschaften auf Einladung von Oberbürgermeister Fritz Schramma als Kölner Rat der Religionen zusammen. Gemeinsam mit Marlis Bredehorst, Dezernentin für Soziales, Senioren, Wohnen und Beschäftigungsförderung der Stadt Köln, begrüßte er im Rathaus Vertreter folgender in Köln tätigen Religionsgemeinschaften und Einrichtungen:
Foto: Nahmen die iinitiative für den Rat der Religionen in die Hand - Marlis Bredehorst, die Dezernentin für Soziales, Senioren, Wohnen und Beschäftigungsförderung, Stadtsuperintendent Ernst Fey, Oberbürgermeister Fritz Schramma und Stadtdechant Johannes Bastgen
Alevitisch Gemeinde Köln, Buddhistisches Zentrum Stattraum, Evangelischer Kirchenverband Köln und Region, Islamische Gemeinschaft Mili Görüs e.V., Jüdische Liberale Gemeinde Köln, Katholikenausschuss Köln, Katholisches Stadtdekanat, Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e.V., Union der türkisch-islamischen Kulturvereine in Europa e.V., Verband der islamischen Kulturzentren, Zentralrat der Muslime in Deutschland e.V., Baha-i Gemeinde Köln, Synagogen-Gemeinde Köln, ZIF – Zentrum für Islamische Frauenforschung und Frauenförderung, Arbeitsgemeinschaft Christliche Kirchen Köln, Neu-Apostolische Kirche Bezirk Köln, Institut für Interreligiöse Pädagogik und Didaktik, Integrationsrat der Stadt Köln
Treffen diente erstem Kennenlernen
Der Rat der Religionen soll den Dialog der Religionen, wie er in Köln schon seit langem in verschiedenen bilateralen Foren geführt wird, auf eine breitere Basis zu stellen. Das erste Treffen diente einem gegenseitigen Kennenlernen und dem Austausch der Erwartungen an das neue Gremium. Der Kölner Rat der Religionen wird zukünftig zweimal jährlich tagen. Bei der nächsten Sitzung nach der Sommerpause wollen die Mitglieder eine gemeinsame Plattform finden, die aufgrund der Diskussion erarbeitet werden soll. Die Mitglieder sprachen sich einheitlich dafür aus, dass OB Schramma auch weiterhin die Sitzung leitet und die Zusammenkünfte im Rathaus stattfinden.
In Köln sind nicht nur zahlreiche Religions- und Glaubensgemeinschaften tätig, sondern viele haben auch ihren zentralen Sitz in Köln. Schramma: „Beim Rat der Religionen geht es darum, die Position des jeweils anderen besser kennen zu lernen und zu verstehen. Grundlage eines solchen Austausches sind immer gegenseitiger Respekt und Akzeptanz. Ohne einen offenen Dialog im gegenseitigen Respekt unter den Religionen gibt es keinen Frieden der Menschen untereinander.“
Schramma wies darauf hin, dass in Köln Menschen aus 180 verschiedenen Nationen zusammenleben, die die unterschiedlichsten kulturellen Hintergründe und Lebensformen mitbringen: „Der Kölner Rat der Religionen kann dazu beitragen, gegenseitige Toleranz, Akzeptanz und Wertschätzung als wesentliche Grundlage für die Gestaltung der gemeinsamen Zukunft in Köln zu stärken.“
Vorbericht bei report-K.de: Kölner Rat der Religionen ins Leben gerufen >>>
Björn Troll für report-K.de / Kölns Interrnetzeitung
Foto: Archiv report-K.de
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